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Google unterstützt Kampf gegen Kinderpornografie

Hilfsorganisation nutzt Google-Software für Bildersuche. Google will dabei helfen, den Herstellern und Verteilern von Kinderpornografie auf die Spur zu kommen. Dazu stellt das Unternehmen einer Hilfsorganisation eine Software zur Verfügung, die einschlägige Bilder erkennen soll.
/ Werner Pluta
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Mit Hilfe dieser Software wollen die Ermittler der Hilfsorganisation "National Center for Missing and Exploited Children" (NCMEC) ihre Sammlung verdächtiger Dateien durchsuchen. Die Software soll jene Dateien erkennen, die Bilder von missbrauchten Kindern enthalten. Ein anderes Werkzeug von Google erleichtert die Analyse von einschlägigen Videos.

"Der Schlüssel hier ist Organisation, Skalierbarkeit und Suche. Die Werkzeuge, die wir zur Verfügung stellen, helfen dabei, die Daten der NCMEC zu organisieren und indizieren, so dass die Analysten sowohl einfach neue Bilder und Videos bearbeiten, als auch bereits vorhandenes Material besser referenzieren können" , schreibt der Google-Entwickler Shumeet Baluja im Google-Blog(öffnet im neuen Fenster) .

"Die Kriminellen nutzen topaktuelle Technik, um Verbrechen an Kindern zu begehen. Wir müssen dasselbe tun, um ihnen das Handwerk zu legen und Kinder zu schützen" , sagt(öffnet im neuen Fenster) der NCMEC-Vorsitzende Ernie Allen. Er sei deshalb Google dankbar für die Software, die es der Organisation ermögliche, den Strafverfolgern besser zuzuarbeiten.

Das Internet habe Kinderschändern einen neuen Weg eröffnet, so Baluja. Deshalb sei das Unternehmen im August 2006 der "Technology Coalition Against Child Pornography" beigetreten. Das ist eine Unterorganisation der NCMEC, in der sich IT-Unternehmen zusammengefunden haben, um Lösungen zu entwickeln, die das Geschäft mit der Kinderpornografie im Internet unterbinden sollen.


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