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Landkartenformat KML wird offener Standard

Google übergibt Format an Open Geospacial Consortium. Google hat sein in Google Earth verwendetes XML-Format "Keyhole Markup Language" (KML) an das Open Geospacial Consortium (OGC) übergeben, die es als offenen Standard anerkannt und fortan die Kontrolle über das Format haben. Das Format wurde entwickelt, um in Google Earth geografische Daten in visuellen Bezug zu anderen Daten zu setzen.
/ Julius Stiebert
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OpenGIS KML Encoding Standard (OGC KML) ist der neue Name des XML-Formats, nachdem Google die Kontrolle an das OGC abgegeben hat. Der offene Standard basiert auf der Version 2.2 des Formats und soll Entwicklern ein Standardverfahren an die Hand geben, um KML einzusetzen und visuelle geografische Inhalte darzustellen. Geeignet ist KML sowohl für Onlinelandkarten als auch für Anwendungen wie Google Earth.

KML kommt mittlerweile aber in mehr Anwendungen als nur Google Earth zum Einsatz und bietet auch zusätzliche Möglichkeiten. Gegenüber der von Google verwendeten Version unterstützt das standardisierte Format auch Anwendungsprofile, unterstützt geometrische Kodierung und Interpolation und enthält darüber hinaus Konformitätskriterien und Testfälle. Eingesehen werden kann der Standard unter opengeospatial.org/standards/kml(öffnet im neuen Fenster) .


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