OpenMac - US-Händler verkauft PC mit MacOS X
Damit MacOS X auf dem System läuft, setzt Psystar(öffnet im neuen Fenster) auf ausgewählte Hardware, gepatchte Kernel-Extensions (".kext") und den EFI-Emulator vom Hacker Netkas(öffnet im neuen Fenster) ("PC EFI V8") – der Kernel selbst ist wie beim Pate gestandenen OSx86-Projekt nicht modifiziert. Kunden können zwar MacOS X auch selbst installieren, Psystar nimmt einem bei Buchung der OS-X-Option aber die Installation ab. Es ist zwar möglich, den Leopard-Kernel selbst von der DVD zu installieren, das macht dann aber noch das Hinzufügen einiger mitgelieferter Treiber vonnöten, damit das System richtig läuft, so der US-Händler.
Auch wenn auf dem OpenMac mit den bekannten Tricks MacOS X anstandslos zum Laufen gebracht wird, so hat das System die gleichen Probleme wie private "Hackintoshs": Ein Aktualisieren des Betriebssystems kann dazu führen, dass MacOS X nicht mehr läuft oder Probleme macht – und im schlimmsten Fall neu installiert werden muss. Vor jedem Update muss sich der Nutzer also informieren, welche Updates sicher sind und welche nicht. Ein weiteres Problem ist rechtlicher Natur: Apples EULA untersagt die Nutzung von MacOS X auf Hardware anderer Hersteller.
In der Mac-Gemeinde wird das Angebot bereits heftig diskutiert(öffnet im neuen Fenster) – Design-Fans finden das Gehäuse hässlich, andere finden es gut, MacOS X auch abseits von Apple-Hardware nutzen zu können und es wird darüber gestritten, welche rechtliche Handhabe Apple gegen Psystar hat. Die Aufmerksamkeit für den OpenMac ist so groß, dass zwischenzeitlich die Psystar-Website abgeschaltet werden musste.
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