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Fraunhofer Gesellschaft und MIT kooperieren

Gemeinsames Institut zur Entwicklung nachhaltiger Energietechniken

Die deutsche Fraunhofer Gesellschaft hat mit dem Massachusetts Institute of Technology eine Kooperation vereinbart. Die deutsche Gesellschaft zur Forschungsförderung und die US-amerikanische Universität wollen gemeinsam ein Zentrum für nachhaltige Energiesysteme im US-Bundesstaat Massachusetts aufbauen. Eine entsprechende Vereinbarung haben die beiden Partner am 12. April 2008 getroffen.

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Die Vereinbarung wurde am Rande einer vom Massachusetts Insitute of Technology (MIT) veranstalteten Konferenz über Energie im Beisein der MIT-Präsidentin Susan Hockfield, des deutschen Außenministers Frank-Walter Steinmeier sowie von Ian Bowles, Energie- und Umweltminister des Staates Massachusetts, bekanntgegeben. Sie wurde von Eicke Weber, dem Leiter des Freiburger Fraunhofer-Institut für Solare Energiesysteme (ISE), und Ernie Moniz, dem Chef der MIT Energy Initiative, unterzeichnet.

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Das "MIT-Fraunhofer Institute for Sustainable Energy Systems", das nahe dem Campus des MIT entstehen wird, soll sich in erster Linie mit der Entwicklung neuer Solarmodule und von Baumaterialien beschäftigen, die eine bessere Energieeffzienz von Gebäuden ermöglichen.

"Unter Gouverneur Deval Patrick beabsichtigt der Staat Massachusetts führend in sauberen Energietechniken zu werden", sagte Energieminister Bowles. Das Gemeinschaftsinsitut sei ein wichtiger Schritt auf diesem Weg. Das Institut wird mit 5 Millionen US-Dollar vom Staat Massachusetts und mit 1 Million US-Dollar vom Stromnetzbetreiber National Grid unterstützt.

In einer Ansprache auf der Konferenz mahnte laut CNet.com John Doerr, ein bekannter Risikokapital-Manager bei der Beteiligungsgesellschaft Kleiner, Perkins Caufield and Byers, mehr Tempo bei der Entwicklung grüner Techniken an. Der Fortschritt sei in den letzten fünf Jahren zwar atemberaubend, reiche aber nicht aus, um das Problem der globalen Klimaerwärmung zu lösen. Ein Grund sei, dass noch zu wenig Geld in diesen Bereich investiert werde. Obwohl alternative Energien der Sektor mit dem größten Wachstum an Investitionen seien, fließe immer noch mehr Risikokapital in IT- und Biochtechnologie-Unternehmen.

Hart ging Doerr mit der US-amerikanischen Regierung ins Gericht. Er warf ihr vor, im Jahr 2007 nicht einmal 1 Milliarde US-Dollar in die Forschung und Entwicklung erneuerbarer Energien investiert zu haben. Das sei weniger, als der Ölgigant Exxon an einem Tag einnehme. Die 5 Millionen US-Dollar, die die Regierung in die Erdwärme-Forschung steckt, bezeichnete er als "so niedrig, dass es beinahe kriminell ist". Kleiner, Perkins Caufield and Byers beteiligt sich an dem Programm "Entrepreneur in Residence" des US-Energieministeriums. Ziel des Programms ist, die Entwicklung neuer Energietechniken zu fördern.

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