Berührungslose Kontrolle über Avatar in Second Life
Ein leichtes Kippen des Oberkörpers nach vorne – und schon läuft die Figur in Second Life geradeaus. Die neue Technik mit dem Arbeitsnamen "Segalen" funktioniert mit einer Infrarot-Webcam, die Gesten und Bewegungen des Spielers ausliest und auf das Alter Ego in der virtuellen Welt überträgt; einige der Eingabe-Bewegungen hat das Projektteam übrigens vom Elektroroller Segway(öffnet im neuen Fenster) übernommen. Bereits länger verwenden Konsolen wie die Xbox 360 oder die PlayStation 3 einfache Kameras zur direkten Interaktion mit dem Spieler, allerdings geht keines der aktuellen Systeme so weit wie das von Linden Labs.
Neben der Steuerung des Avatars beim Gehen haben die Entwickler auch ein einfaches System programmiert, mit dem man die Figuren in der Luft lenkt. Wer beispielsweise bei einem Sprung aus großer Höhe sanft landen möchte statt böse auf den Boden zu klatschen, muss einfach die Hände hinter dem Rücken verschränken – Details zeigt das YouTube-Video. Außerdem kann die Kamera die Gesichtsausdrücke von Menschen erkennen und ihren Stellvertretern in Second Life so beispielsweise ein fröhliches Grinsen auf die Kopftextur zaubern.
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