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ISO will Interoperabilität zwischen ODF und OOXML

Drei Arbeitsgruppen geplant. Die ISO hat Microsofts Office Open XML (OOXML) erst vor kurzem als Standard anerkannt. Nun will die Standardisierungsorganisation sicherstellen, dass das Dokumentenformat mit dem bereits länger existierenden OpenDocument-Format-Standard (ODF) zusammenarbeitet.
/ Julius Stiebert
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OOXML ist noch nicht lange ISO-Standard . Die ISO hat nun auch beschlossen(öffnet im neuen Fenster) , den frischen Standard mit dem schon 2006 angenommenen ODF zu "harmonisieren" .

Dies soll in drei Arbeitsgruppen geschehen, von denen je eine für OOXML und ODF zuständig ist. Die dritte wird dann für "Interoperabilität/Harmonisierung" zuständig sein. Dies ist jedoch ein langfristiger Plan. Los soll es mit einer "Ad-hoc-Arbeitsgruppe" gehen, die die Gründung der OOXML-Arbeitsgruppe vorbereiten wird. Die soll auch sicherstellen, dass die Arbeit transparent abläuft und sie soll die Zeit so verwalten, dass kein Fast-Track-Verfahren nötig wird. Eine solch beschleunigtes Verfahren führte zur OOXML-Standardisierung.

Nicht zum ersten Mal im OOXML-Standardisierungsprozess gibt es dabei jedoch auch komisch anmutende Seiten. So haben einige Teilnehmer des letzten Treffens in Oslo einen Brief veröffentlicht(öffnet im neuen Fenster) , in dem sie dazu auffordern, persönliche Angriffe zu unterlassen. Was genau in Oslo ablief, ist jedoch nicht überliefert.


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