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Freier Linux-Treiber für Radeon-Karten in neuer Version

RadeonHD unterstützt 2D-Beschleunigung und DragonFly BSD. Der freie RadeonHD-Treiber für Linux-Systeme ist nun in der Version 1.2.0 verfügbar, womit auch die 2D-Beschleunigung auf einigen Chips unterstützt wird. Zusätzlich kennt die neue Treiberversion weitere Grafikchips und läuft unter DragonFly BSD. Entwickelt wird der Treiber auf Basis der von AMD freigegebenen Spezifikationen.
/ Julius Stiebert
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Die erste RadeonHD-Treiberversion war im November 2007 erschienen. Damit war jedoch weder die 2D- noch die 3D-Beschleunigung der Grafik möglich. In der nun veröffentlichten Version 1.2.0 ist die 2D-Hardware-Beschleunigung via XAA (XFree86 Acceleration Architecture) und den potenziellen Nachfolger EXA bei R5xx-Chips inklusive der RS6xx-Modelle möglich. Darüber hinaus unterstützt die neue Treiberversion zusätzlich die Grafikchips RV620, RV635 und R680 (HD 3400, HD 3600 sowie Radeon HD 3870 X2). Auf den RS690-Karten kann zudem der zweite digitale Ausgang genutzt werden.

Neu ist auch die Möglichkeit, Interlaced-Modi zu verwenden. Zudem können nun auch Anwender von DragonFly BSD den RadeonHD-Treiber einsetzen. Wie üblich sind zudem etliche Fehlerkorrekturen in den Treiber eingeflossen. In einer Zwischenversion hatten die Entwickler auch anfängliche Unterstützung für HDMI-Anschlüsse hinzugefügt.

Der RadeonHD-Treiber wird auf Basis der von AMD veröffentlichten Spezifikationen für die ATI-Grafikkarten entwickelt. Parallel bedienen sich aber auch die Entwickler des X.org-Radeon-Treibers(öffnet im neuen Fenster) der Dokumentation und unterstützen beispielsweise schon die 3D-Beschleunigung.

RadeonHD 1.2 steht ab sofort zum Download(öffnet im neuen Fenster) bereit. Im X.org-Wiki findet sich auch eine Liste der vom Treiber unterstützten Hardware(öffnet im neuen Fenster) .


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