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Nutzer protestieren gegen Videos auf Flickr

Erst Video – jetzt der Aufstand? Als Yahoo auf einer Bildplattform Flickr die lang erwartete Videofunktion aktivierte, hatten die Verantwortlichen bestimmt nicht erwartet, dass die Nutzer die neue Funktion mit wütenden Protesten begrüßen würden. Schon einen Tag nach Inbetriebnahme hat sich der Widerstand formiert.
/ Andreas Donath
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Die Protestgruppe "no Video on Flickr" hat schon über 6.500 Mitglieder – und mehr als 1.600 Nutzer haben eine Petition(öffnet im neuen Fenster) unterschrieben, die Yahoo auffordert, Flickr Video wieder abzuschalten. Die Nutzer befürchten, dass sich mit der Öffnung des Dienstes für Bewegtbilder die Klientel verändert und Flickr zu einem YouTube-Konkurrenten aufgebaut werden soll.

Bei Flickr Video können nur zahlende Kunden Videos heraufladen – und diese dürfen auch maximal nur 90 Sekunden lang und maximal 150 MByte groß sein. Bei Googles YouTube hingegen können kostenlos Videos eingestellt werden. Deshalb erwartet Yahoo, dass Filme mit zweifelhaften Inhalten seltener auf Flickr landen als bei der Konkurrenz. Zudem lässt sich in der Flickr-Suche abschalten, dass auch Videos in den Suchergebnissen gelistet werden.

Die Protestgruppe "no Video on Flickr" ist direkt auf Flickr(öffnet im neuen Fenster) zu finden.


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