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Novell arbeitet an eigenständiger Xen-Variante

Hypervisor soll noch 2008 verfügbar sein. Novell plant wohl, noch 2008 ein weiteres Virtualisierungsprodukt einzuführen. Das setzt weiter auf den freien Hypervisor Xen, umfasst aber nur noch ein abgespecktes Linux. Dazu passen würde, dass der Suse Linux Enterprise Server (SLES) 11 auch als Appliance angeboten werden soll.
/ Julius Stiebert
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Schon in SLES 10 verwendet Novell Xen zur Virtualisierung. Nun soll ein extra Produkt auf Basis des Hypervisors entwickelt werden, das mit Microsofts Hyper-V vergleichbar sein soll, berichtet eWeek(öffnet im neuen Fenster) . Da Xen eng mit Linux verstrickt ist, wird es sich nicht um einen eigenständigen Hypervisor handeln, das zugrunde liegende Linux-System soll jedoch stark abgespeckt sein.

Auch hätten sich Details wie die sichtbare Boot-Sequenz geändert, sagte Roger Levy, General Manager for the Open Platform Solutions, gegenüber eWeek. In der schlanken Linux-Fassung sollen die Hardware-Treiber sowie einige Management-Komponenten enthalten sein. Diese Kombination soll dann als eigenständiges Produkt mit einem eigenen Lebenszyklus noch 2008 veröffentlicht werden.

SLES 11 wird voraussichtlich auch als virtuelle Appliance angeboten werden. Diese ließe sich dann auf dem Virtualisierungsbündel einrichten. Mit diesem Modell will man dann auch Kunden ansprechen, die nicht alles auf einer großen Maschine laufen lassen wollen. Details, inwiefern der Hypervisor selbst sich von der Upstream-Xen-Variante unterscheidet, gibt es noch nicht.


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