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Flash-Player hat sieben Sicherheitslecks

Korrektur-Patch ändert den Umgang mit Flash-Inhalten. Vor knapp einem Monat hatte Adobe für den Flash-Player einen Sicherheits-Patch für den April 2008 in Aussicht gestellt, der nun veröffentlicht wurde. Der Patch beseitigt insgesamt sieben Sicherheitslücken im Flash-Player, die zum Teil zum Ausführen von Schadcode missbraucht werden können. Außerdem wurde der Umgang mit Flash-Inhalten verändert.
/ Ingo Pakalski
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Zwei Sicherheitslecks im Flash-Player erlauben es einem Angreifer, über eine manipulierte Flash-Datei Schadcode auszuführen. Das Opfer muss lediglich dazu verleitet werden, eine manipulierte Flash-Datei etwa im Browser oder eine SWF-Datei mit der Software zu öffnen. Eines der Sicherheitslecks wurde kürzlich bei einem Wettbewerb dazu verwendet, um ein Notebook mit Windows Vista zu hacken .

Das Update soll außerdem DNS-Rebinding-Attacken verhindern und erhielt Verbesserungen bei den Cross-Domain-Policy-Funktionen, um Zugriffe auf Inhalte anderer Domains wirksam zu verhindern. Zudem wurde die Unterstützung von JavaScript-URLs aus dem Flash-Player entfernt. Damit soll allgemein die Sicherheit des Flash-Players verbessert werden. Allerdings kann dies dazu führen, dass sich einige Flash-Inhalte mit der aktuellen Version nicht mehr wiedergeben lassen.

Hier müssen Inhalteanbieter entsprechend nachbessern, wozu Adobe entsprechende Informationen bereits seit Anfang März 2008 bereitstellt(öffnet im neuen Fenster) . Darin finden sich auch Angaben für Anwender, die das Verhalten des Flash-Players ändern können, bis die Anbieter dieser Inhalte nachgebessert haben.

Der Flash-Player 9.0.124.0 steht ab sofort für Windows, Linux, Solaris und MacOS X als Download(öffnet im neuen Fenster) bereit.


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