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Munich Gaming: Entwickler-Führungskräfte gesucht

Deutsche Universitäten haben weiter Probleme mit der Spielebranche

Die internationale Entwicklerszene wächst rasant: Auf der Tagung "Munich Gaming" wurden internationale Subventionen für die Ausbildung von Designern und Programmierern diskutiert - allein in China beginnen demnächst 20.000 Spielestudenten zu büffeln. Hierzulande kämpfen Universitäten allerdings noch immer mit ganz grundlegenden Problemen.

Dr. Jörg Müller-Lietzkow, Universität Paderborn
Dr. Jörg Müller-Lietzkow, Universität Paderborn
"Es gibt kein einziges Development-Kit für die Entwicklung oder Erforschung von Konsolenspielen an einer deutschen Hochschule" - allein diese Feststellung müsste deutsche Bildungspolitiker vor Scham rot werden lassen. Tatsächlich verfügt keine Universität über ein solches Kit, um fortschrittliche Animations-, Programmier- oder KI-Technologien auf Basis von PlayStation 3 oder Xbox 360 zu studieren, sagt Kommunikationswissenschaftler Dr. Jörg Müller-Lietzkow von der Universität Paderborn während des Branchenkongresses Munich Gaming.

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Die Universitäten sind derzeit das Sorgenkind der deutschen Ausbildungslandschaft für Spieleentwickler. Immer noch werden Studiengänge mit Spielebezug hinter vermeintlich seriösen Etiketten wie "KI" oder "3D" versteckt. Auch die Akkreditierung neuer Games-Studiengänge ist schwierig, weil deren Zulassung von Personen durchgeführt wird, die durch Klischees wie "Killerspiele" geprägt sind. Dabei sind die Abbrecherquoten, so Prof. Dr. Axel Hoppe von der Hochschule für Informatik in München, unter Spielestudierenden extrem niedrig - viel niedriger als etwa unter Studenten der Informatik.

Prof. Dr. Maic Masuch vom Fachbereich Informatik der Uni Trier bestätigt die Probleme: "Die Hochschullandschaft ist das Nadelöhr der deutschen Entwicklungslandschaft". Das Interesse der Studierenden sei riesig, und die Industrie hat ebenfalls großen Bedarf - aber es gebe eben immer noch Widerstände von Seiten der Hochschulen.

Thomas Dlugaiczyk (Games Academy) und Prof. Dr. Winfred Kaminski (FH Köln)
Thomas Dlugaiczyk (Games Academy) und Prof. Dr. Winfred Kaminski (FH Köln)
In den Entwicklerstudios führt das inzwischen zu handfesten Problemen. Weil der universitäre Nachwuchs fehlt, sind kaum breit ausgebildete Software-Ingenieure zu finden, um Führungsaufgaben in den Teams zu übernehmen. Der Großteil der künftigen deutschen Spieleentwickler lernt derzeit an privaten Akademien wie der Berliner und Frankfurter Games Academy, die sich an weltweit gängigen Standards wie den amerikanischen IDGA-Lehrplänen und somit an den Bedürfnissen der Industrie orientieren - was immerhin dazu führt, dass quasi jeder Absolvent einen Arbeitsplatz findet. Trotzdem merken auch die Akademien, dass wissenschaftlicher Nachwuchs fehlt. Thomas Dlugaiczyk etwa, Chef der Berliner Games Academy, wünscht sich mehr Grundlagenforschung an den Universitäten, beispielsweise in Sachen KI-Engine oder ähnlicher Technologien.

Einen der größten Schritte in diese Richtung unternimmt, trotz vieler Widerstände, derzeit die Fachhochschule Köln. Dort möchte Prof. Dr. Winfred Kaminski gemeinsam mit der Industrie - Electronic Arts und Ubisoft sind vor Ort - neben einem Bachelor- und Masterstudiengang Gamedesign auch ein Doktoranden-Studium mit Abschluss Ph. D. einrichten, der den Schwerpunkt auf Forschung zum Thema "Games & Story" setzt - gemeinsam mit einer Londoner Hochschule.


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TUBS-Flo 12. Apr 2008

Hallo Herr Müller Lietzkow, ich gebe ihnen vollkommen Recht. Ich habe bereits 2 Projekte...

RoDD 11. Apr 2008

...es ist mir ein Rätsel! ...da get man in den Laden uns kauft Crysis nd kann...

glErik 10. Apr 2008

Die Geschichte wird sich seit damals wohl nicht geaendert haben. Aber stimmt schon: Copy...

G000D 09. Apr 2008

Du hast überhaupt kein RL...

weee 09. Apr 2008

die gerechte Bestrafung fuer Leute die unterschiedliche Hardware-Architekturen einsetzen...



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