Phantom sichert virtuelle Umgebungen

IBM präsentiert Forschungsinitiative

Unter dem Codenamen "Phantom" hat IBM eine neue Forschungsinitiative vorgestellt, die sich um die Sicherheit virtueller Umgebungen kümmert. Dafür wird die Technik in eine gesicherte Partition gepackt, von der aus der Hypervisor geschützt wird.

Artikel veröffentlicht am , Julius Stiebert

Traditionelle Sicherheitstechniken seien nur für den Schutz physischer Systeme ausgelegt und ließen sich somit nicht für virtuelle Umgebungen verwenden, so IBM. Das Phantom soll hier Abhilfe schaffen. Die neue Forschungsinitiative arbeitet an einer Technik, die in einer isolierten Partition untergebracht wird und mit dem Hypervisor zusammenarbeitet.

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So wird mit Phantom auch der Hypervisor vom restlichen System abgeschirmt, um Übergriffe auf ihn zu vermeiden. Würde Schadsoftware die Kontrolle über den Hypervisor selbst erlangen, ließen sich auch ohne Probleme alle virtuellen Maschinen kompromittieren. Ferner überwacht Phantom alle Hardwarezugriffe, womit sich laut IBM bekannte und unbekannte Attacken auf die virtuellen Umgebungen erkennen und verhindern lassen sollen.

Wann die gemeinsame Arbeit von IBM X-Force und IBM Research zum Abschluss kommt und ob und unter welchem Namen Phantom dann allgemein verfügbar sein wird, ist derzeit noch nicht bekannt.

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