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Palms Verluste deutlich höher als veranschlagt

Wertpapierverluste erhöhen die Verluste deutlich. Mehr als zwei Wochen nachdem Palm seine aktuellen Geschäftszahlen vorgelegt hat, muss der Smartphone-Hersteller einen deutlich höheren Verlust einräumen. Damit fällt der Nettoverlust im ersten Quartal 2008 fast doppelt so hoch aus wie zunächst angegeben.
/ Ingo Pakalski
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Auf 31,5 Millionen US-Dollar taxierte Palm den Nettoverlust für das erste Geschäftsquartal 2008. Aufgrund von Abschreibungen in Höhe von 25 Millionen US-Dollar auf verschiedene Finanzanlagen im Zuge der US-Kreditkrise fällt der Verlust bei Palm deutlich größer aus. Der Nettoverlust für das erste Quartal 2008 liegt somit bei 57 Millionen US-Dollar.

Insgesamt hat Palm sehr unter der starken Konkurrenz anderer Mobiltelefonhersteller zu leiden. Neben dem Klassenprimus Nokia sind das vor allem der BlackBerry-Hersteller Research In Motion (RIM), HTC mit seinen Windows-Mobile-Smartphones sowie Apple mit dem iPhone. Alle Hoffnungen von Palm ruhen auf der neuen PalmOS-Version, die aber erst Ende 2008 erscheinen wird. Erste Geräte mit der neuen Betriebssystemgeneration sind erst für Anfang 2009 geplant.

Am 31. März 2008 verkündete Palm stolz, dass 1 Million Centro-Smartphones verkauft wurden. In den USA ist das für Einsteiger konzipierte PalmOS-Smartphone seit Oktober 2007 auf dem Markt, während es in Deutschland erst seit Ende Februar 2008 zu haben ist.


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