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Open-Source-Firma Levanta am Ende

Produkt soll unter neuem Dach weiterentwickelt werden. Die aus Linuxcare hervorgegangene Firma Levanta ist offenbar Geschichte. Berichten zufolge hat das Unternehmen seine Mitarbeiter entlassen, sucht aber nach einem neuen Zuhause für seine Entwicklungen. Levanta hatte erst vor einem knappen halben Jahr frisches Risikokapital erhalten.
/ Julius Stiebert
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Der ehemalige Levanta-Angestellte Michael Perry blickt in seinem Blog(öffnet im neuen Fenster) auf neun Jahre bei dem Unternehmen zurück und schreibt, dass Levanta geschlossen habe. Levanta habe die Mehrheit seiner Angestellten entlassen und versuche nun, seine Techniken zu verkaufen, zitiert CNet(öffnet im neuen Fenster) einen nicht namentlich genannten Investor. Levanta werde zwar nicht als eigenständige Firma fortbestehen, man hoffe aber, die Server-Management-Software unter einem anderen Dach weiterentwickeln zu können.

Erst im Oktober 2007 hatte Levanta 8 Millionen US-Dollar zusätzliches Risikokapital erhalten, um neben dem Management-Bereich auch in das Geschäft mit Automatisierungsprodukten vorstoßen zu können. Eine offizielle Bestätigung des Unternehmens steht indes noch aus.

Levanta ist seit 2004 der Name des ehemals als Linuxcare bekannten Unternehmens. Das bot anfangs Support für Linux-Anwender und beschäftigte in dieser Zeit einige bekannte Entwickler wie PHP-Erfinder Rasmus Lerdorf und den Samba-Programmierer Andrew Tridgell. 2001 vereinbarte Turbolinux die Übernahme von Linuxcare, ließ die Fusion aber wenige Monate später platzen. Daraufhin konzentrierte sich das Unternehmen auf die Entwicklung statt auf Support, der unter dem neuen Namen Levanta gar nicht mehr angeboten wurde.


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