Base: Keine Klarheit zu gekündigten Internet-Flatrates

E-Plus verweist auf "unübliche Nutzung" der Daten-Flatrate

E-Plus hat auf die jüngsten Vertragskündigungen der Internet-Flatrates von Base-Kunden geantwortet. Allerdings bringen die Aussagen des Unternehmens kein Licht ins Dunkel. Weiter bleibt unklar, welche Gründe zu den Kündigungen geführt haben. E-Plus beteuert jedoch, dass das übertragene Datenvolumen nicht ausschlaggebend für die gehäuften Kündigungen gewesen ist.

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Base-Homepage
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Im Gespräch mit Golem.de äußerte sich E-Plus zu den Vertragskündigungen, die Base-Kunden in den letzten Tagen erhalten haben, die die Internet-Flatrate des Anbieters gebucht und genutzt haben. Der E-Plus-Sprecher verwies darauf, dass "die Internet-Flatrate über das übliche Maß hinaus genutzt" worden sei. Was ein übliches Maß darstellt, konnte E-Plus allerdings auch auf Nachfrage hin nicht benennen. In keinem Fall habe es mit dem übertragenen Datenvolumen zu tun, das die Kunden bezogen haben, versicherte der Netzbetreiber.

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Das Unternehmen verwies auf die Formulierung aus dem Kündigungsschreiben, wonach die gebuchte Daten-Flatrate "zum Aufbau und Halten von Dauerverbindungen über mehrere Tage und zu permanenten Datenübertragungen verwendet" wurde. Eine solche Nutzung sieht E-Plus als "unüblich" an, obwohl es die typischen Merkmale einer Daten-Flatrate trägt. Vollkommen unklar bleibt, auf was für eine Definition einer Daten-Flatrate E-Plus hier setzt.

Zugleich verwies E-Plus darauf, dass Base-Kunden gekündigt wurde, die das Mobilfunknetz von E-Plus gestört hätten. Wie diese Störungen aussahen und wodurch diese hervorgerufen wurden, benannte E-Plus nicht. Das Unternehmen bestätigte, dass die betroffenen Kunden nicht vorgewarnt wurden, sondern sofort die einseitige Kündigung der Verträge erhielten.

Der Konzern bewirbt die Internet-Flatrate auf der Base-Homepage weiterhin mit den Worten: "Ideal für alle, die ausgiebig surfen, mailen oder chatten. Egal, wie viele Stunden. Ganz gleich, wie viel Volumen. Mit der Base Internet-Flatrate sind Sie auch online immer auf Zack." Weder auf der Homepage noch in den allgemeinen Geschäftsbedingungen (AGB) findet sich ein Passus, wonach dem Kunden der Aufbau und das Halten von Dauerverbindungen über mehrere Tage oder permanente Datenübertragungen untersagt werden.

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Damit ergibt sich derzeit das Bild, dass Base-Kunden keine Klarheit darüber haben, was für ein Produkt sie erwerben, wenn sie die Base-Internet-Flatrate buchen. Denn sie müssen damit rechnen, dass ihnen der Vertrag ohne nachvollziehbare Gründe jederzeit von E-Plus gekündigt wird.

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Rumpelstilzchen 09. Apr 2008

Touché! Bloß nicht auf Schwanzlängenvergleiche einlassen. Niemals!

Youssarian 09. Apr 2008

Wahrscheinlich hat die RA gesagt, dass sie das nicht als Begründung anführen dürfen...

Trios 08. Apr 2008

mich wunderts allerdings ein wenig, dass so viele Kunden auf so einen Bluff-Provider...

Chatlog 08. Apr 2008

kwt

MarekP. 07. Apr 2008

Geht nicht ohne Weiteres, da z.B. das Sip-Protokoll von den Gateways geblockt wird. Aber...



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