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Interview: 'Videos im Internet sind auf dem falschen Weg'

Golem.de: Und wie finden Nutzer Inhalte, die sie interessieren?

Jesse Patel: Wir haben etwa 400 thematisch geordnete Kanäle, von denen sich allerdings einige nur sehr schwer in Kategorien fassen lassen. Es ist eine riesige Auswahl: Es gibt zum Beispiel sehr viele Videos über Wissenschaft und Technik. Natur, Sport und Musik sind auch gut vertreten. Die Kategorien Kochen und Heimwerken sind sehr umfangreich. Es gibt viel Kultur und Sprachlern-Videos. Es gibt wirklich sehr viele Themen.

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Golem.de: Produzenten können ihre Videos mit dem System einfach in einem der vielen Kanäle veröffentlichen. Was ist mit den Zuschauern? Können sie Videos, die sie interessant finden, in einen bestimmten Kanal einbinden?

Jesse Patel: Dafür haben wir vor einiger Zeit eine Anwendung namens Videobomb entwickelt, die es Nutzern erlaubt, einen Kanal für ihre eigenen Links einzurichten. Sie aggregieren dann den Feed selbst. Im Moment wendet sich Miro noch eher an Videoproduzenten, die ihre Videos in den Content-Guide einstellen, und die Nutzer schauen die Videos dann an. Aber was wir letztlich mit Miro wollen, ist, Nutzern die Möglichkeit zu geben, andere an ihren bevorzugten Inhalten teilhaben zu lassen.

Golem.de: Sie sagten, Sie treten nicht als Gatekeeper auf. Gibt es denn trotzdem jemanden, der das Angebot im Auge behält?

Jesse Patel: Wir haben eine Community aus etwa 100 freiwilligen Moderatoren. Die überprüfen die Kanäle und achten darauf, dass dort keine urheberrechtsgeschützten Inhalte oder Pornografie auftauchen. Außerdem haben sie die Möglichkeit, Kanäle, die ihnen sehr gut gefallen, auf der Startseite zu präsentieren.

Golem.de: Geben Sie Videoproduzenten auch die Möglichkeit, Geld mit ihren Inhalten zu verdienen?

Jesse Patel: Da gibt es mehrere Möglichkeiten. Die Produzenten verdienen normalerweise Geld mit Sponsoring. Ich würde dann also mein Video anmoderieren mit: "Hallo, willkommen zu Jesses Videopodcast, der präsentiert wird von Unternehmen X", und Unternehmen X zahlt mir dafür sagen wir 20,- US-Dollar.

Golem.de: Was ist mit Pay-per-View-Angeboten?

Jesse Patel: Wir denken, es ist wichtig, das zu ermöglichen, aber wir wollen das sehr offen handhaben. Es gibt ja schon viele Sites, die Pay-per-Download anbieten.

Wir könnten das entsprechend präsentieren: "Schau Dir dieses Video an, Du kannst es für 5,- US-Dollar von Site X herunterladen." Aber wir sind nicht dafür verantwortlich, denn sonst wären wir so wie iTunes.

 Interview: 'Videos im Internet sind auf dem falschen Weg'Interview: 'Videos im Internet sind auf dem falschen Weg' 

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Menno 09. Apr 2008

Öhm, auch. Aber das wäre nicht erwähnenswert. Du abonnierst einen Video-Newsfeed. Und...

Menno 09. Apr 2008

kt

Menno 09. Apr 2008

Miro ist schon ein Player, aber eben nicht nur.

Kein Kostverächter 09. Apr 2008

Oh, es hat funktioniert? Ist es denn tatsächlich so? Dank der Drogenprohibition nimmt...

RunningTux 08. Apr 2008

Also ich muss sagen, Miro läuft hier Spitze. Ich lade gerade den extra3 Videopodcast...



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