Linux-Kernel 2.6.25 erweitert Scheduler

Mit dem neuen "Memory Ressource Controller" lässt sich der Speicherbedarf einer Prozessgruppe vom Rest des Systems isolieren. Das kommt etwa Virtualisierungslösungen zugute, die so kontrollieren können, wie viel Speicher sie ihren virtuellen Instanzen zuweisen wollen. Aber auch beim Brennen einer CD kann hiermit der Speicher, der dem restlichen System zur Verfügung steht, festgelegt werden, damit der Brennvorgang nicht durch Speichermangel abbricht. Ebenso kann speicherhungrigen Anwendungen so zugewiesen werden, wie viel Systemspeicher sie maximal beanspruchen dürfen.

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Mit SMACK (Simplified Mandatory Access Control Kernel for Linux) ist neben SELinux nun ein zweites Sicherheits-Framework im Kernel, das Mandatory Access Control (MAC) implementiert. Es verzichtet aber auf einige Teile, die SELinux einsetzt, wie rollenbasierte Zugriffskontrolle. SMACK ist somit auch nicht so mächtig wie SELinux, soll aber vor allem durch eine einfachere Konfiguration auffallen und ist damit eher für kleinere Sicherheitsprobleme gedacht.

Bei SMACK legt der Administrator Labels für Kernel-Objekte fest, die als erweitertes Dateisystemattribut gespeichert werden. Versucht ein Prozess darauf zuzugreifen, wird das Label verglichen - und standardmäßig nur der Zugriff erlaubt, wenn es passt.

Das direkt im Kernel-Zweig entwickelte Dateisystem Ext4 - der Nachfolger von Ext3 - erhielt ebenfalls ein Update. Hinzugekommen sind unter anderem die Large-File- und Large-Filesystem-Unterstützung sowie Prüfsummen für das Journal, in dem die Änderungen am Dateisystem protokolliert werden, um die Daten nach einem Absturz wieder herzustellen. Durch die neue Funktion wird vorher überprüft, ob das Journal noch intakt ist. Hinzu kommen einige grundlegende Änderungen wie die Inode-Versionierung, durch die das On-Disk-Format nun komplett sein sollte.

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Dennoch: Für den Produktiveinsatz ist Ext4 derzeit noch nicht geeignet und es wird wohl auch noch eine Weile dauern, bis es so weit ist. Die Ende April 2008 erscheinende Linux-Distribution Fedora 9 wird trotzdem schon eine Vorschau auf Ext4 enthalten, so dass Anwender das neue Dateisystem einfach ausprobieren können.

Unterstützt wird nun auch die MEI/Panasonic-Architektur MN10300/AM33, wobei verschiedene Boards, aber bisher nur der Prozessor MN103E010 laufen.

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cos3 18. Apr 2008

stimmt.. sry.. bin davon ausgegangen, dass nur suse diese art menü hat..

ufw1965 18. Apr 2008

Singsang 18. Apr 2008

Hier ist das Linux Lied, bitte alle mitsingen: http://de.youtube.com/watch?v=6B8SSKgkALc

kryptonit 17. Apr 2008

also ich glaube das den älteren "Semestern" eher gelegen kommt wenn es nicht so schnell...



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