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Intels Grafikkarten mit "Larrabee" weiterhin Geheimprojekt

Erste Prototypen sollen aber noch 2008 erscheinen

Wie schon beim Itanium ein Jahr zuvor kam auch auf dem in der vergangenen Woche in Schanghai abgehaltenen Intel Developer Forum (IDF) ein mit Spannung erwartetes Projekt nur auf einer Folie vor. Unter dem Codenamen "Larrabee" bereitet Intel als geheime Kommandosache seinen Wiedereinstieg in das Geschäft mit Grafikkarten vor. Immerhin steht schon fest, dass der Chip-Gigant den üblichen Weg der Zusammenarbeit mit Partnern beschreiten will.

Auf seiner Keynote-Ansprache zum Auftakt des "IDF Spring 2008" in Schanghai erwähnte Intel-Vize Pat Gelsinger das Projekt "Larrabee" nur auf einer einzigen Folie. Im Kontext dieses Vortrages diente Larrabee auch nur als Beispiel für die Skalierfähigkeiten der Intel-Architektur, ist der Chip doch Intels erster "Many-Core-Prozessor".

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Pat Gelsinger auf dem IDF in Schanghai
Pat Gelsinger auf dem IDF in Schanghai
Auf Nachfragen hatte Gelsinger jedoch vor einem halben Jahr bereits bestätigt, was durch im Netz kursierende Entwicklerunterlagen ohnehin schon bekannt ist: Larrabee dient als Basis für PC-Grafikkarten, die mit OpenGL- und DirectX-Treibern angesteuert werden. Im Gespräch mit Journalisten während des IDF in Schanghai konkretisierte Pat Gelsinger diese Pläne nun.

So will Intel die Larrabee-Grafikkarten nicht selbst vertreiben oder unter eigenem Namen anbieten: "Welche Intel-Produkte gibt es denn im Handel mit unserem Namen auf der Schachtel? Prozessoren und Motherboards. Das war's." Vielmehr, so Intels Leiter der "Digital Enterprise Group", will man Partnern den Bau und Vertrieb der Grafikkarten überlassen.

Intel folgt hier dem Modell von AMD und Nvidia, mit einem wichtigen Unterschied: Die beiden Marktführer bei Grafiksteckkarten stellen die GPUs nicht selbst her, Intel mit seinen riesigen Produktionskapazitäten lässt sich das natürlich nicht nehmen. Zudem kann der größte Halbleiterhersteller der Welt seine Grafikprozessoren so nahezu zu beliebigem Preis anbieten.

Was eine Larrabee-Grafikkarte aber im Endeffekt kosten wird, gab Intel noch nicht preis. Die ersten Modelle sind aber laut Pat Gelsinger für "Workstations und High-End-Gaming" gedacht. Auf Nachfragen erklärte er noch, auch eine Beschleunigerlösung für technisch-wissenschaftliche Anwendungen, wie es beispielsweise Nvidia mit seinen Tesla-Produkten vormacht, sei für Larrabee denkbar.

Intels Grafikkarten mit "Larrabee" weiterhin Geheimprojekt 

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HP 08. Apr 2008

Als Matrox die Parhelia angekündigt hat waren alle zum zerbersten gespannt. Die Eckdaten...

Lukascho 07. Apr 2008

Onboard Dreck? Mein Akku hält mit diesem "Onboard Dreck" mehr als 6 Stunden. Und dein...

loepppel 07. Apr 2008

Also ich glaube kaum das das REINE IA32 kerne sind. Denn nur 32Bit wäre etwas wenig...

bla blub 07. Apr 2008

...mal schauen wie sich das weiter entwickeln wird. Es wird 100%ig bei einem der...



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