Abo
  • Services:

Millionenschaden durch Internetbetrug

Internet Fraud Complaint Center meldet Gesamtschaden 2007 von 240 Millionen Euro

Durch Internetbetrug entstand 2007 ein Rekordschaden von fast 240 Millionen US-Dollar. Dies meldet der jährlich erscheinende Internet Crime Complaint Report. Bemerkenswert: Männer fallen häufiger auf Betrügereien im Internet herein als Frauen. Und Senioren verlieren im Betrugsfall doppelt so viel Geld wie Jugendliche.

Artikel veröffentlicht am , yg

Das Verbraucherschutzbüro Internet Fraud Complaint Center (IC3), eine Kooperation zwischen dem FBI und dem National White Collar Crime Center (NW3C), erhielt im Jahr 2007 genau 206.884 Beschwerden über Internetverbrechen. Damit ist die Zahl der gemeldeten Fälle im Jahre 2007 insgesamt gesunken, die Summe aller offiziell gemeldeten Schäden mit 240 Millionen US-Dollar jedoch um 20 Prozent gestiegen. Angesichts der Tatsache, dass nicht alle Schäden gemeldet werden, dürfte die Dunkelziffer um ein Vielfaches höher liegen.

Stellenmarkt
  1. über Mittelstandstrainer GmbH, Region Süd­schwarz­wald
  2. Dataport, Altenholz bei Kiel, Hamburg

In 75 Prozent der Fälle sind Männer die Betrugsopfer, nur in 25 Prozent die Frauen. Männer verlieren dabei auch mehr Geld als das weibliche Geschlecht. Im Schnitt sind Männer etwa 756,- US-Dollar los, wenn sie übers Ohr gehauen werden, der durchschnittliche Verlust, den Frauen erleiden, liegt bei 552,- US-Dollar. Hintergrund mag hierfür das unterschiedliche Käuferverhalten der beiden Geschlechter sein. Einem Senioren über 60 Jahre entsteht im Falle eines Betrugs statistisch gesehen ein doppelt so großer Schaden wie einem Zwanzigjährigen. Über 60-Jährige verlieren 760,- US-Dollar, die Zwanzigjährigen müssen Verluste von 385,- US-Dollar verschmerzen.

35 Prozent aller gemeldeten Schäden entsteht bei Auktionen. Zweitgrößter Posten mit knapp 25 Prozent: Keine oder nur minderwertiger Lieferung der Waren. 2007 sind auch Betrügereien mit Tieren, Kreditkartenbetrug, Onlinedating sowie Spam-E-Mail und Phishing gestiegen. Auch bei der Bitte um Spendengelder kommt Betrug vor. Der Internet-Fraud-Complaint-Bericht nennt Fälle wie den Zusammenbruch der Minnesota-Brücke, bei der die Bürger um Gelder für den Wiederaufbau gebeten wurden.

Eigentlich sollte die Behörde nur Betrügereien aufnehmen, die auf amerikanischem Boden entstanden sind. Doch 15,3 Prozent aller Betrugsfälle haben ihre Absenderadresse in Großbritannien, aber auch aus Kanada oder Nigeria kommen viele Angriffe. Das Verbraucherbüro warnt: Jeder sollte prüfen, prüfen und nochmals prüfen, bevor er Geld oder persönliche Daten wie Kontonummern oder Log-ins weitergibt. Oft kann ein kurzes Googeln ein Verbrechen verhindern.



Anzeige
Hardware-Angebote
  1. (u. a. 32 GB 6,98€, 128 GB 23,58€)
  2. (u. a. WD 8 TB externe Festplatte USB 3.0 149,99€)
  3. 99,99€ (versandkostenfrei)

nina9 17. Mär 2009

http://www.heise.de/newsticker/foren/S-Frankfurter-Gericht-lehnt-Anklage-gegen...

bf nhg 07. Apr 2008

...normalen...

Blork 07. Apr 2008

Golem hat es ja auch versäumt Apple mit ins Spiel zu bringen. "Millionenschaden durch...

Youssarian 07. Apr 2008

Unwahrscheinlich, denn die Zukurzgekommenen dürften sich im Falle, dass sie...

klaro 07. Apr 2008

Ich sage nur: ENL4RGE YOUR P3N15 NOW (+GR4T15 V14GRA)!!!


Folgen Sie uns
       


Honor View 20 - Test

Das View 20 von Honor ist ein interessantes Smartphone: Für unter 600 Euro bekommen Käufer hochwertige Hardware im Oberklassebereich und eine der besten Kameras am Markt.

Honor View 20 - Test Video aufrufen
Geforce GTX 1660 im Test: Für 230 Euro eine faire Sache
Geforce GTX 1660 im Test
Für 230 Euro eine faire Sache

Die Geforce GTX 1660 - ohne Ti am Ende - rechnet so flott wie AMDs Radeon RX 590 und kostet in etwa das Gleiche. Der klare Vorteil der Nvidia-Grafikkarte ist die drastisch geringere Leistungsaufnahme.

  1. EC2 G4 AWS nutzt Nvidias Tesla T4 für Inferencing-Cloud
  2. Zotac Geforce GTX 1660 Ti im Test Gute 1440p-Karte für unter 300 Euro
  3. Nvidia Turing OBS unterstützt Encoder der Geforce RTX

Google: Stadia tritt gegen Gaming-PCs, Playstation und Xbox an
Google
Stadia tritt gegen Gaming-PCs, Playstation und Xbox an

GDC 2019 Google streamt nicht nur so ein bisschen - stattdessen tritt der Konzern mit Stadia in direkte Konkurrenz zur etablierten Spielebranche. Entwickler können für ihre Games mehr Teraflops verwenden als auf der PS4 Pro und der Xbox One X zusammen.
Von Peter Steinlechner


    Pauschallizenzen: CDU will ihre eigenen Uploadfilter verhindern
    Pauschallizenzen
    CDU will ihre eigenen Uploadfilter verhindern

    Absurder Vorschlag aus der CDU: Anstatt die Urheberrechtsreform auf EU-Ebene zu verändern oder zu stoppen, soll nun der "Mist" von Axel Voss in Deutschland völlig umgekrempelt werden. Nur "pures Wahlkampfgetöse" vor den Europawahlen, wie die Opposition meint?
    Eine Analyse von Friedhelm Greis

    1. Europawahlen Facebook will mit dpa Falschnachrichten bekämpfen
    2. Urheberrecht Europas IT-Firmen und Bibliotheken gegen Uploadfilter
    3. Uploadfilter Fast 5 Millionen Unterschriften gegen Urheberrechtsreform

      •  /