Abo
  • IT-Karriere:

Karlsruhe startet Handy-Ticket

Kauf von Einzel- und Tageskarten möglich

Der Karlsruher Verkehrsverbund (KVV) will den elektronischen Fahrschein auf dem Handy einführen. Der Kunde muss sich hierzu ein Java-Programm aufs Mobiltelefon laden, dann kann er sich seinen Fahrschein für das Stadtgebiet auf sein Handy schicken lassen.

Artikel veröffentlicht am , yg

Der Nutzer muss sich auf der Webseite des KVV registrieren und erhält einen Download-Link, über den er sich eine Software auf sein Mobiltelefon herunterladen muss. Das Ticket wird nach dem Kauf auf dem Display dargestellt. Der Kauf des Fahrscheins erfolgt über die Identifizierung seiner Mobilfunkrufnummer, die man bei der Registrierung angeben muss. Das Ticket zeigt ein animiertes Logo des Verkehrsverbundes, die laufende Fahrscheinnummer und den Zeitpunkt des Ticketkaufs. Kommt der Fahrkartenkontrolleur, kann er die Echtheit des Fahrscheins anhand eines wechselnden Kontrollworts prüfen.

Stellenmarkt
  1. IT-Systemhaus Dresden GmbH, Dresden
  2. DRÄXLMAIER Group, Vilsbiburg bei Landshut

Um die Bürger auf die neue Technik einzustellen, bekommen die KVV-Kunden das erste und dann jedes fünfte Handyticket kostenlos. Angeboten werden zunächst Einzelfahrkarten für Erwachsene oder Kinder und die 24-Stunden-Karte. Wochen-, Monats- oder Schülerkarten sind auf dem Mobiltelefon noch nicht verfügbar. Da die Bezahlung über Bankkonto oder Kreditkarte eine vorherige Registrierung erfordert, eignet sich der Service nicht unbedingt für Touristen, die nur einen oder zwei Tage in der Stadt zubringen. Die Abrechnung über den Mobilfunkbetreiber oder Provider ist nicht möglich.

Bereits seit April 2007 gibt es Handyfahrscheine in elf deutschen Regionen: Mit dabei sind Chemnitz, Dresden, Düsseldorf, Essen, Hamburg, Lübeck, Nürnberg, Oberlausitz-Niederschlesien, Ulm, das Vogtland und Wuppertal. Auch dort gibt es nur Einzelfahrscheine und Tageskarten. Eine andere Möglichkeit, Fahrten mit öffentlichen Verkehrsmitteln per Handy abzurechnen, besteht in der Nutzung von Near Field Communication (NFC). Dazu muss der Käufer bei Reiseantritt sein NFC-fähiges Handy an einen Touchpoint halten, am Zielpunkt tut er dies nochmals. Ziel- und Endpunkt liefern Daten über die gefahrene Strecke, die schließlich abgerechnet wird. Die Bahn erprobt in Kooperation mit Vodafone den Ticketkauf via NFC derzeit in einem Pilotprojekt in Berlin und Potsdam.



Anzeige
Spiele-Angebote
  1. (u. a. Wolfenstein: Youngblood, Days Gone, Metro Exodus, World War Z)
  2. (-25%) 44,99€
  3. (-60%) 23,99€
  4. 2,99€

David G. 09. Apr 2008

S-Bahnen ja, Regionalzüge nicht. In anderen Städten ist der ÖPNV aber schneller, oder...

David G. 09. Apr 2008

Ich hab jetzt über 6 Jahre in Karlsruhe gewohnt. Billets sagt niemand, den Begriff kenne...

uaisghdk 07. Apr 2008

Ich bin hier in Gera, eine relativ kleinen Stadt in Thüringen udn selbst wir haben...

CrazyyEye 07. Apr 2008

naja abzocke ist es nicht, den einzeltickets werden auch so verkauft und haben scheinbar...

Karlsruher 07. Apr 2008

Ich wohne in Karlsruhe, mich interessiert das trotzdem nicht.


Folgen Sie uns
       


Smarte Wecker im Test

Wir haben die beiden smarten Wecker Echo Show 5 von Amazon und Smart Clock von Lenovo getestet. Das Amazon-Gerät läuft mit dem digitalen Assistanten Alexa, auf dem Lenovo-Gerät läuft der Google Assistant. Beide Geräte sind weit davon entfernt, smarte Wecker zu sein.

Smarte Wecker im Test Video aufrufen
Faire IT: Die grüne Challenge
Faire IT
Die grüne Challenge

Kann man IT-Produkte nachhaltig gestalten? Drei Startups zeigen, dass es nicht so einfach ist, die grüne Maus oder das faire Smartphone auf den Markt zu bringen.
Von Christiane Schulzki-Haddouti

  1. Smartphones Samsung und Xiaomi profitieren in Europa von Huawei-Boykott
  2. Smartphones Xiaomi ist kurz davor, Apple zu überholen
  3. Niederlande Notrufnummer fällt für mehrere Stunden aus

Hyundai Kona Elektro: Der Ausdauerläufer
Hyundai Kona Elektro
Der Ausdauerläufer

Der Hyundai Kona Elektro begeistert mit Energieeffizienz, Genauigkeit bei der Reichweitenberechnung und umfangreicher technischer Ausstattung. Nur in Sachen Emotionalität und Temperament könnte er etwas nachlegen.
Ein Praxistest von Dirk Kunde

  1. Elektroauto Neuer Chevrolet Bolt fährt 34 km weiter
  2. Elektroauto Porsches Elektroauto Taycan im 24-Stunden-Dauertest
  3. Be emobil Berliner Ladesäulen auf Verbrauchsabrechnung umgestellt

Google Maps: Karten brauchen Menschen statt Maschinen
Google Maps
Karten brauchen Menschen statt Maschinen

Wenn Karten nicht mehr von Menschen, sondern allein von Maschinen erstellt werden, erfinden diese U-Bahn-Linien, Hochhäuser im Nationalpark und unmögliche Routen. Ein kurze Liste zu den Grenzen der Automatisierung.
Von Sebastian Grüner

  1. Kartendienst Google bringt AR-Navigation und Reiseinformationen in Maps
  2. Maps Duckduckgo mit Kartendienst von Apple
  3. Google Maps zeigt Bikesharing in Berlin, Hamburg, Wien und Zürich

    •  /