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N-Gage 2.0: Nokias neue Plattform für Handy-Spiele

Mit seinem neuen Service hat Nokia breite Handyspieler-Schichten im Visier

Als eigenständiges Gaming-Mobilgerät war das N-Gage von Nokia ein Flop. Jetzt wagen die Finnen einen neuen Versuch: Ab sofort ist N-Gage als Download-Spieleservice für gängige Nokia-Smartphones verfügbar.

Artikel veröffentlicht am ,

Hooked On: Creatures of the Deep
Hooked On: Creatures of the Deep
Offiziell geht es laut Nokia zwar erst am Montag, dem 7. April 2008 los, aber schon am Freitag davor ist die Webseite mit dem generalüberholten N-Gage-Angebot erreichbar. Zum Betrieb der Spiele braucht man eine spezielle N-Gage-Software, die direkt auf der Webseite zur Verfügung steht und knapp 7 MByte groß ist. Die wird per USB-Kabel auf das Smartphone übertragen und dort installiert - und schon hat sich das brave Mobiltelefon in eine Spielekiste verwandelt. Derzeit unterstützt der Service die Modelle N81, N82 und N95; weitere Geräte wie das N73 und das N93 sollen in Kürze folgen.

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Nokia brachte das N-Gage Ende 2003 als eigenständiges Gerät und als Konkurrenz zum Game Boy von Nintendo auf den Markt. Obwohl es Handy-Funktionalität und Spielespaß vereinte und damit eigentlich in die Zeit hätte passen sollen, konnte es sich aufgrund technischer Kinderkrankheiten und mangelnder Unterstützung durch Drittentwickler nie etablieren. Seitdem haben die Finnen das Konzept von N-Gage grundlegend umgestellt: Jetzt will Nokia nicht mehr Geld mit Geräteverkäufen oder hochpreisigen Spielen verdienen, sondern setzt auf breite Käuferschichten. Die Spiele gibt es nun grundsätzlich als Download - per PC oder mit dem Smartphone - zu Kosten zwischen sieben und zehn Euro. Wer weniger ausgeben möchte, erwirbt für etwa den halben Preis eine 7-Tages-Spielelizenz oder daddelt mit dem Tagespass für zwei Euro einen Tag lang.

System Rush: Evolution
System Rush: Evolution
Im Golem.de-Test auf einem N95 hat das neue Download-System gut funktioniert. Allerdings mussten wir beim Laden übers Handy gut 40 Minuten warten, bis die Software auf dem Telefon war - was angesichts der Mobile-Internetkosten teuer werden dürfte. Die Spiele sehen wesentlich schöner aus als die sonst üblichen Handyspiele auf Java-Basis, allerdings kommt es beispielsweise beim Rennspiel Asphalt 3 zu leichten Rucklern; besonders störend sind die allerdings nicht. Schon eher problematisch wirkt die Steuerung - schließlich verfügen Handys, anders als die eigenständige N-Gage-Hardware damals, nicht über eine speziell auf Spiele abgestimmte Kontrollmöglichkeit. Stattdessen lenkt man etwa sein Vehikel mit dem normalen Jogpad - und das ist für diffizile Manöver zu schlecht abgestimmt.

Das Spieleangebot ist derzeit klein, gerade mal fünf Titel stehen auf der offiziellen Webseite zur Verfügung. Neben Asphalt 3 gibt es noch ein Pokerspiel, einen Gehirntrainer, das Actionspiel System Rush: Evolution und die Angelsimulation Hooked On: Creatures of the Deep. Weitere, deutlich spannendere Programme wie Fifa 08, Brothers in Arms, Sims 2 Pets und Worms folgen demnächst.



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hartomic 06. Apr 2008

Wissen die denn nicht, dass das N95 WLAN hat? Bei mir hat das Laden nur Sekunden gedauert.

hartomic 06. Apr 2008

Ihr kennt alle die Möglichkeiten des N95 nicht. Ich habe mir die Funk-Tastatur SU-8W...

Britta Mayer 06. Apr 2008

Die Steuerung über die Beschleunigungssensoren (Labyrinth) fühlt sich sehr natürlich an.

Britta Mayer 06. Apr 2008

Du kennst offensichtlich keine Kinder, Jugendliche und Gameboy-Spieler. ;-)

Wollmilchsau 06. Apr 2008

ja die Rumänen schrauben leider nur die billig Handys und genauso war es auch in Bochum...


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