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IDF: Stromsparen 2.0

Forschung an Betriebssystemen ohne "Ticks"

In seiner Keynote-Ansprache zeigte Intels Direktor der "Research Group", Andrew Chien, den Protoypen eines Mainboards, das zusammen mit einem speziellen Betriebssystem neue Dimensionen des Stromsparens ermöglichen soll. Und auch bei den lange vernachlässigten Netzteilen für Server gibt es endlich Bewegungen zu geringerer Leistungsaufnahme.

Artikel veröffentlicht am ,

Andrew Chien vertrat Intels "Chief Technology Officer" (CTO) Justin Rattner bei der traditionellen Forschungs-Keynote zum Ende eines IDFs. Rattner ließ sich wegen Krankheit entschuldigen. PC-technisches Highlight war die Vorführung eines neuen Stromsparkonzeptes.

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PPM und die Zukunft
PPM und die Zukunft
Schon heute arbeiten unter anderem Hard- und Software über ACPI zusammen, um möglichst viele Teile eines Rechners abzuschalten, wenn sie nicht benötigt werden. Viele Technologien sind aber nicht darauf ausgelegt, unter anderem USB. Für diese Schnittstelle wird in regelmäßigen Abständen der Zustand abgefragt (Polling), zudem hängt USB an der Rechenleistung der CPU. Für das Polling wird also fast der gesamte PC aus seinen Stromsparzuständen aufgeweckt. Auch das Betriebsystem, egal ob Windows oder Linux, holt sich über die "Ticks" neue Informationen über Veränderungen bei Programmen und Hardware ein. Unter Linux kann man die zwar abschalten, Windows XP oder Vista beherrschen das in dieser Konsequenz jedoch nicht.

Prototyp mit PPM
Prototyp mit PPM
Ohne genauer zu erklären, wie der neue Spartrick funktioniert, zeigte Andrew Chien einen Prototypen-PC aus den Intel-Labors, der das "Platform Power Management" (PPM) beherrscht. Die Hardware übernimmt hier nahezu vollständig das Stromsparen, das Betriebssystem funkt nur selten dazwischen. Zum Einsatz kam dafür ein Fedora-Linux, bei dem die Ticks abgeschaltet waren und vermutlich noch weitere Modifikationen vorgenommen wurden.

Bei ruhendem Desktop brauchte das System rund ein Drittel weniger Strom als ohne PPM. Pikant an der Vorführung war, dass Chien ausdrücklich auf dem Verhalten von USB herumhackte. Der serielle Bus ist immerhin eine Intel-Erfindung, kam allerdings schon vor 12 Jahren auf den Markt, als Stromsparen zumindest bei Desktop-PCs noch kaum ein Thema war.

Prototyp mit PPM
Prototyp mit PPM
Am Vortag hatte Intels Mobil-Chef Dadi Perlmutter für die 2009 geplante Centrino-Plattform mit dem Codenamen "Calpella" als einziges technisches Detail ein "revolutionäres Power-Management" angekündigt. Ob es sich bei der Vorführung von Andrew Chiens "PPM" um diese Technik handelt, erklärte Intel bisher noch nicht. Auffällig an der später genauer zu sehenden Testplattform war jedenfalls, dass die CPU ohne einen Kühlkörper auskam und mit einem Stück weißen Klebebandes verdeckt war.

Neben PPM kündigte Chien auch ein zusammen mit dem Unternehmen Delta entwickeltes Netzteil für Server an. Es soll durch die Abschaltung von einzelnen Wandlern und Phasen eine Effizienz von 70 Prozent über den gesamten Lastbereich erreichen - bisher ist das mit noch mehr Wirkung als "80Plus" schon Stand der Technik, aber nur für Desktop-PCs. Bei geringen Lasten soll der Stromwandler 15 Prozent besser sein als bisherige Netzteile, bei mittlerer Belastung noch 10 Prozent. Wann Delta das Netzteil auf den Markt bringt, steht noch nicht fest.

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XDXDXDXDXDXDXDX... 04. Apr 2008

Könnte an verschiedenen Belastungsprofilen liegen. Ein Server läuft ja meist 24/7 und da...

XDXDXDXDXDXDXDX... 04. Apr 2008

Um sie zu verstecken? Vielleicht sollen die Ausmaße nicht erkennbar sein?

Sackgesicht 03. Apr 2008

Och Kinners, hört der Quatsch denn niemals auf? Irgendwann ist auch der größte Drops...

Heinz L. Mann 03. Apr 2008

Versuchs mal mit nem Zeckenhalsband. Funktioniert bei meiner Muschi ganz gut.

Teresa Fielmann 03. Apr 2008

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