• IT-Karriere:
  • Services:

Fahrradsensoren sollen radeln verbessern

Hochtemperaturfeste Elektronik wird beim Guss integriert

Beim Radfahren kommt es vor allem auf den runden Tritt an, also die in jeder Pedalstellung möglichst gleich stark aufgewendete Kraft, sei es durch Drücken oder Ziehen an der Pedale. Forscher des Fraunhofer-Instituts haben nun Sensoren entwickelt, die direkt in der Kurbel eingegossen sind.

Artikel veröffentlicht am ,

InGuss
InGuss
Sogenannte adaptronische Bauteile, die - in der Tretkurbel eingegossen - Fehlbelastungen melden, sollen die Effizienz beim Radfahren verbessern. In einer Tretkurbel sind zwei Piezosensoren integriert. Die Sensoren messen die Kräfte, die dem Vorankommen dienen und zeigen dem Fahrer, wie "rund" er tritt.

Stellenmarkt
  1. AUMA Riester GmbH & Co. KG, Müllheim
  2. Limbach Gruppe SE, Heidelberg

Die Tretkurbel ist ein Ergebnis aus dem Projekt InGuss, bei dem Gussteile hergestellt werden sollen, in die sensorische, aktorische sowie elektronische Komponenten direkt während der Bauteilentstehung integriert werden.

Forscher der Fraunhofer-Institute für Fertigungstechnik und Angewandte Materialforschung IFAM, für Betriebsfestigkeit und Systemzuverlässigkeit LBF und für Integrierte Schaltungen IIS entwickeln in diesem Projekt die Fertigungstechnik sowie die zu integrierenden Komponenten. Das Besondere bei der Fahrradtretkurbel: Die elektronischen Beigaben werden schon beim Gießen in die Leichtmetallbauteile integriert. Kein einfaches Unterfangen, denn die hohen Temperaturen von über 700 Grad Celsius, die beim Gießen wirken, können die empfindlichen elektronischen und elektromechanischen Komponenten zerstören.

"Wir schützen die Komponenten durch spezielle Isoliermaterialien und entsprechende Umstellungen im Prozess, um eine Schädigung der Komponenten zu verhindern", so Christoph Pille vom IFAM in Bremen.

Die Forscher stellen auf der Hannover-Messe (21. bis 25. April) das Fahrrad mit intelligenter Tretkurbel vor (Halle 2, Stand D28).

Bitte aktivieren Sie Javascript.
Oder nutzen Sie das Golem-pur-Angebot
und lesen Golem.de
  • ohne Werbung
  • mit ausgeschaltetem Javascript
  • mit RSS-Volltext-Feed


Anzeige
Mobile-Angebote
  1. (u. a. moto g8 power 64GB 6,4 Zoll Max Vision HD+ für 159,99€)
  2. (u. a. Apple iPhone 11 Pro Max 256GB 6,5 Zoll Super Retina XDR OLED für 929,98€)
  3. 149,90€ (Bestpreis!)
  4. 214,90€ (Bestpreis!)

unbekannt 10. Apr 2008

Es geht dabei auch weniger um "den runden Tritt" als vielmehr um einen Technologie...

Tschitrakarna 04. Apr 2008

ich hatte Anfang der 90er mal ein MTB mit leicht ovalem Tretkranz, das nannte sich dann...

Jugend forscht... 03. Apr 2008

Jaja, und zusätzlich sorgen im Hosenbund eingebaute Druck-Sensoren im Verbund mit einem...

muhkuh123 03. Apr 2008

Die Messdaten vom Radelsensor werden nicht dazu verwendet wie fest der Radler tritt...

Lonesome Prinz 03. Apr 2008

Heute bin ich mit 120 auf meinem Fahrrad rumgefahren...


Folgen Sie uns
       


Pixel 4a 5G im Test: Das alternative Pixel 5 XL
Pixel 4a 5G im Test
Das alternative Pixel 5 XL

2020 gibt es kein Pixel 5 XL - oder etwa doch? Das Pixel 4a 5G ist größer als das Pixel 5, die grundlegende Hardware ist ähnlich bis gleich. Das Smartphone bietet trotz Abstrichen eine Menge.
Ein Test von Tobias Költzsch

  1. Schnelle Webseiten Google will AMP-Seiten nicht mehr bevorzugen
  2. Digitale-Dienste-Gesetz Will die EU-Kommission doch keine Konzerne zerschlagen?
  3. Google Fotos Kein unbegrenzter Fotospeicher für neue Pixel

Energy Robotics: Ein kopfloser Hund für 74.500 US-Dollar
Energy Robotics
Ein kopfloser Hund für 74.500 US-Dollar

Als eines der ersten deutschen Unternehmen setzt Energy Robotics den Roboterhund Spot ein. Sein Vorteil: Er ist vollautomatisch und langweilt sich nie.
Ein Bericht von Werner Pluta

  1. Kickstarter Nibble ist ein vierbeiniger Laufroboter im Mini-Format
  2. Boston Dynamics Roboterhunde scannen ein Werk von Ford
  3. Robotik Laborroboter forscht selbstständig

Weiterbildung: Was IT-Führungskräfte können sollten
Weiterbildung
Was IT-Führungskräfte können sollten

Wenn IT-Spezialisten zu Führungskräften aufsteigen, müssen sie Fachwissen in fremden Gebieten aufbauen - um Probleme im neuen Job zu vermeiden.
Ein Bericht von Manuel Heckel

  1. IT-Profis und Visualisierung Sag's in Bildern
  2. IT-Jobs Die schwierige Suche nach dem richtigen Arbeitgeber
  3. Digitalisierung in Firmen Warum IT-Teams oft übergangen werden

    •  /