• IT-Karriere:
  • Services:

Mini-Notebook mit 8,9-Zoll-LCD und WiMAX

VIA und Everex kündigen CloudBook Max für 2009 an

Anlässlich der US-Mobilfunkmesse CTIA Wireless 2008 haben Chiphersteller VIA und der PC-Hersteller Everex eine neue Version des Mini-Notebooks "CloudBook" vorgestellt. Das "CloudBook Max" wird zwar voraussichtlich nicht mehr in Jahr 2008 auf den Markt kommen, kann dann aber unter anderem auch über WiMAX-Netze online gehen - während auf WLAN nach 802.11n verzichtet wird.

Artikel veröffentlicht am ,

Everex CloudBook Max
Everex CloudBook Max
Das auf der CTIA Wireless 2008 gezeigte CloudBook Max wartet mit 8,9-Zoll-WVGA-LCD (1.024 x 600 Pixel), einer mit 1,6 GHz getakteten VIA-CPU vom Typ C7-M ULV und einer 80-GByte-Festplatte auf. Das Gerät kann bis zu 2 GByte DDR2-SDRAM beherbergen. Die Grafikausgabe erledigt VIAs Chipsatz VX800, genauer gesagt dessen Grafikkern Chrome9 HC.

Stellenmarkt
  1. nova-Institut für politische und ökologische Innovation GmbH, Hürth
  2. transmed Transport GmbH, Regensburg

Als Betriebssystem wird Windows Vista Home Basic vorinstalliert sein - was der Akkuleistung nicht sonderlich zuträglich sein dürfte. Dennoch verspricht der Hersteller, dass das Gerät bis zu 4 Stunden durchhält. Das Mini-Notebook wiegt laut VIA und Everex "weniger als 1 kg" und ist 240 mm breit, 175 mm tief und 27 mm hoch. Zur Steuerung dient eine Tastatur mit Trackpad.

Zum Vergleich: Das bisherige CloudBook-Modell mit 7-Zoll-LCD (800 x 480 Pixel) und Linux bringt es auf 5 Stunden Akkuleistung - es hält also eine Stunde länger durch. Es verfügt allerdings auch nur über eine 1,2-GHz-C7-M-ULV-CPU, 512 MByte RAM, eine 30-GByte-Festplatte und WLAN nach 802.11b/g. Dazu kommen Fast-Ethernet, DVI, zweimal USB 2.0, ein Speicherkartenleser, Stereolautsprecher, Tastatur, Touchpad und nur eine 0,3-Megapixel-Webcam; Bluetooth fehlt hingegen.

Everex CloudBook Max
Everex CloudBook Max
Neben WLAN nach 802.11b/g und Bluetooth unterstützt das neue CloudBook Max auch die schnelle drahtlose Anbindung über WiMAX 802.16e - die dazu integrierte Ein-Chip-Lösung stammt von GCT Semiconductor und ist für die Nutzung mit Sprints Funknetzwerk XOHM gedacht.

Mit den verbesserten Vernetzungsmöglichkeiten will Everex vor allem diejenigen Kunden ansprechen, die möglichst überall einen schnellen Anschluss ans Internet finden möchten und gleichzeitig kein schweres Notebook mit sich herumschleppen wollen. Wer jedoch auch Anschluss an 802.11n-Hotspots benötigt, der wird wohl nachrüsten müssen. Der Zugang zu Handynetzen hingegen kann über Bluetooth mit dem Handy erfolgen.

Everex CloudBook Max
Everex CloudBook Max
Weitere Ausstattungsmerkmale des Cloudbook Max entsprechen weitgehend dem des 7-Zoll-Geräts. Erwähnenswert sind ein integrierter GPS-Empfänger, Gigabit-Ethernet, zwei 2-Megapixel-Webcams für Videokonferenzen, ein TV-Ausgang und ein dritter USB-2.0-Port.

Die Auslieferung des CloudBook Max von Everex soll laut VIA-Pressemitteilung voraussichtlich "in einem Jahr" starten, demnach also erst im Frühjahr 2009 - ob es nur in den USA oder auch in Europa angeboten werden wird, wurde noch nicht bekanntgegeben. Auf der zugehörigen Produktwebseite ist Everex optimistischer, was den geplanten Verkaufsstart angeht: In der zweiten Jahreshälfte 2008 soll es in Nordamerika bereits so weit sein. Zum Preis ist auch dort aber noch nichts zu finden. Der Vorgänger, das 7-Zoll-CloudBook, kostet laut Everex 399,- US-Dollar.

Bitte aktivieren Sie Javascript.
Oder nutzen Sie das Golem-pur-Angebot
und lesen Golem.de
  • ohne Werbung
  • mit ausgeschaltetem Javascript
  • mit RSS-Volltext-Feed


Anzeige
Top-Angebote
  1. 99,99€
  2. 189,90€ (Bestpreis!)
  3. 106,68€ (Bestpreis!)
  4. 94,90€

mwildam 03. Apr 2008

"Umtausch" würde ja heißen, daß ich es nur gegen ein anderes MS-Produkt eintauschen...

Klugscheißer 02. Apr 2008

Siehe Asus V2S HSDPA/UMTS-Modem serienmäßig. Sogar fest integriert auf dem Motherboard.

Robert Römer 02. Apr 2008

Dann hab ich den Satz wohl glatt überlesen, hab extra nochmal mit Strg+F im Firefox nach...

puck 02. Apr 2008

Die Erde ist flach und reicht noch nicht einmal bis zum Mittelmeer.

oni 02. Apr 2008

... sind mit XP oder Linux sicher 6h drin.


Folgen Sie uns
       


iOS 13 ausprobiert

Apple hat iOS 13 offiziell vorgestellt. Die neue Version des mobilen Betriebssystems bringt unter anderem den Dark Mode sowie zahlreiche Verbesserungen einzelner Apps.

iOS 13 ausprobiert Video aufrufen
Amazon Echo Studio im Test: Homepod-Bezwinger begeistert auch als Fire-TV-Lautsprecher
Amazon Echo Studio im Test
Homepod-Bezwinger begeistert auch als Fire-TV-Lautsprecher

Mit dem Echo Studio bringt Amazon seinen teuersten Alexa-Lautsprecher auf den Markt. Dennoch ist er deutlich günstiger als Apples Homepod, liefert aber einen besseren Klang. Und das ist längst nicht alles.
Ein Test von Ingo Pakalski

  1. Amazons Heimkino-Funktion Echo-Lautsprecher drahtlos mit Fire-TV-Geräten verbinden
  2. Echo Flex Amazons preiswertester Alexa-Lautsprecher
  3. Amazons Alexa-Lautsprecher Echo Dot hat ein LED-Display - Echo soll besser klingen

Kognitive Produktionssteuerung: Auf der Suche nach dem Universalroboter
Kognitive Produktionssteuerung
Auf der Suche nach dem Universalroboter

Roboter erledigen am Band jetzt schon viele Arbeiten. Allerdings müssen sie oft noch von Menschen kontrolliert und ihre Fehler ausgebessert werden. Wissenschaftler arbeiten daran, dass das in Zukunft nicht mehr so ist. Ziel ist ein selbstständig lernender Roboter für die Automobilindustrie.
Ein Bericht von Friedrich List

  1. Ocean Discovery X Prize Autonome Fraunhofer-Roboter erforschen die Tiefsee

Need for Speed Heat im Test: Temporausch bei Tag und Nacht
Need for Speed Heat im Test
Temporausch bei Tag und Nacht

Extrem schnelle Verfolgungsjagden, eine offene Welt und viel Abwechslung dank Tag- und Nachtmodus: Mit dem Arcade-Rennspiel Heat hat Electronic Arts das beste Need for Speed seit langem veröffentlicht. Und das sogar ohne Mikrotransaktionen!
Von Peter Steinlechner

  1. Electronic Arts Need for Speed Heat saust durch Miami

    •  /