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Spieletest: Turning Point - Kampf für die freie Welt

Turning Point
Turning Point
Das Programm basiert auf einer älteren Version der Unreal-Engine und macht optisch wenig her. Seltsam: Auf dem PC lässt sich die maximale Auflösung per Menü lediglich auf 1.024 mal 768 Pixel stellen, mehr geht nur mit Tricks; Codemasters arbeitet an einem Patch. Die Texturen wirken matschig, die Umgebungen sind klein und kantig - was allerdings trotzdem ausreicht, die zerbombten, oft brennenden Straßenschluchten, U-Bahn-Tunnel oder Häuser halbwegs glaubwürdig darzustellen. Für die letztlich doch gelungene Atmosphäre sorgt weniger die Grafik, sondern eine Vielzahl an Engine-Scripts: Immer wieder mal tauchen Panzer auf, Zivilisten stürmen panisch über Straßen, Zeppeline lassen Soldaten an Seilen herab oder Deutsche exekutieren vor Carsons Augen einen Trupp Rebellen.

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Turning Point
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Im Test hatten wir noch mit einer Vielzahl von Bugs zu kämpfen. So bleibt Dan Caron leicht an Gegenständen oder Ecken hängen - dann hilft nur noch ein Neustart. Auch längere Aussetzer mitten im Kampf und komplette Abstürze unserer PC-Version kamen vor. Beenden konnten wir das Spiel nicht: An einer Stelle hätte sich Carson entlang eines eindeutig gekennzeichneten Fenstersims über einen Abgrund hangeln müssen - das tat er aber einfach nicht und ein Workaround ist nicht verfügbar.

Turning Point ist für PlayStation 3, Xbox 360 und Windows-PCs erhältlich und kostet für die Konsolen rund 60,- Euro, für den PC etwa 50,- Euro. Als minimale PC-Hardware wird ein Rechner mit Windows XP/Vista, 1 GByte RAM sowie einem Prozessor mit 2,8 GHz angegeben. Zudem sollten 6 GByte auf der Festplatte frei sein und eine Shader-3-kompatible Grafikkarte im Rechner stecken.

Fazit:
Turning Point ist so etwas wie die Spielevariante von Fastfood-Restaurants oder Boulevard-Zeitungen: Inhaltlich ist es irgendwie billig - aber kurzzeitig dann doch ganz unterhaltsam. Wer unkomplizierte, arkadeartige Action mag, hat trotz der veralteten Grafik und der linearen Levels erstaunlich viel Spaß. Vor allem, weil einerseits die Abwechslung stimmt, und weil andererseits die große, böse Mega-Bedrohung glaubwürdig rüberkommt - was ganz schön motiviert. Deswegen wäre Turning Point akzeptabel als schneller, actiongeladener Snack für Zwischendurch - wenn die Bugs nicht wären. Alle halbe Stunde hatten wir mit kleinen Problem oder mit minutenlangen Aussetzern zu kämpfen, und irgendwann ging es dann gar nicht mehr weiter. Wer Turning Point spielen möchte, sollte also unbedingt warten, bis Codemasters einen entsprechenden Patch liefert.

 Spieletest: Turning Point - Kampf für die freie Welt
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^Andreas... 04. Apr 2008

Das iss einmal ein 10 Jahre altes Brötchen *g*

Kakashi 03. Apr 2008

Das wär jetzt auch meine Frage..die Demo der 360 hatte extreme Ruckler..sind wenigstens...

Finno 03. Apr 2008

Klar, die Deutschen hatten damals schon die Vampir als Prototyp (Infrarot Nachtsichtgerät...

Sora_ 02. Apr 2008

Wahnsinnig interessant.... Wußtest du schon daß du absolut nicht witzig bist ?

Schnellmerker 02. Apr 2008

Doch, Guantanamo. Was beweist, daß die "Nazis" -- was offenbar lediglich eine...


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