• IT-Karriere:
  • Services:

Verbot von Kampfrobotern gefordert

Interessengruppe gegen Landminen will bewaffnete Roboter verbieten

Das Militär möchte lieber Roboter als Soldaten zum Kampfeinsatz ins Feld schicken. Britische Friedensaktivisten hingegen wollen verhindern, dass künftig Maschinen über Leben und Tod von Menschen entscheiden. Sie wollen deshalb autonome Kampfroboter ächten lassen.

Artikel veröffentlicht am ,

Roboter sind vielfältig einsetzbar: als Kuscheltier, im Haushalt oder im Auto. Auch das Militär setzt auf intelligente, autonom handelnde Maschinen. Sie räumen zum Beispiel Minen, sollen selbstständig Kommunikationsnetze aufbauen oder in den Kampfeinsatz geschickt werden. Die amerikanische Militärforschungsbehörde, die Defense Advanced Research Projects Agency (DARPA), fördert deshalb die Roboterentwicklung.

Inhalt:
  1. Verbot von Kampfrobotern gefordert
  2. Verbot von Kampfrobotern gefordert

Nun will die britische Anti-Landminen-Gruppe "Landmine Action" diesen Entwicklungen einen Riegel vorschieben. Die gemeinnütizge Organisation, die unter anderem auch vom Auswärtigen Amt finanziert wird, fordert ein Verbot von autonomen Robotern, die Menschen töten können, berichtet das britische Wissenschaftsmagazin New Scientist. Die Friedensaktivisten wollen verhindern, dass Computer über das Leben von Menschen entscheiden.

Technisch ähneln die Kampfroboter der neuen Generation von Streubomben, erklärt Richard Moyes von Landmine Action. Diese Bomben, deren Verbot Landmine-Action ebenfalls fordert, explodieren in der Luft und setzen viele kleine Bomben an Fallschirmen aus. Diese suchen sich mittels Infrarotsensoren hitzeausstrahlende Ziele am Boden. Finden sie keine, explodieren sie in der Luft, damit sie nach dem Krieg keine Gefahr mehr darstellen. Doch Moynes ist das nicht genug: "Die Entscheidung zur Detonation trifft ein elektronischer Sensor, nicht ein Mensch", erklärt er. "Wir treten jedoch dafür ein, dass Menschen und nicht Sensoren die Entscheidung über ein Ziel treffen. Deshalb lehnen wir auch die Entwicklung ab, dass Roboter Entscheidungen zwischen Kombattanten und Nicht-Kombattanten treffen sollen." Derzeit werden Kampfroboter noch von Menschen ferngesteuert.

Bitte aktivieren Sie Javascript.
Oder nutzen Sie das Golem-pur-Angebot
und lesen Golem.de
  • ohne Werbung
  • mit ausgeschaltetem Javascript
  • mit RSS-Volltext-Feed
Verbot von Kampfrobotern gefordert 
  1. 1
  2. 2
  3.  


Anzeige
Spiele-Angebote
  1. 29,99€
  2. (-28%) 17,99€
  3. 4,32€
  4. 52,99€

weltuntergangsj... 18. Dez 2009

schau dir terminator an das ist nur eine der möglichkeiten über die du dir noch nicht mal...

2laky 11. Jun 2009

Ohm ist die Einheit für den elektrischen Widerstand. Da es hier um den Widerstand den...

mmmm 04. Apr 2008

Dann solln sie das im Internet tun, das kostet auch net gar so viel Hardware!

jockl 02. Apr 2008

Kriege werden immer mehr wirtschaftlich geführt. Und es wird immer weniger um Ideologien...

Hatschie! 01. Apr 2008

Warum sollte man Roboter gegen Roboter in den Krieg schicken? Diese Dinger verbrauchen...


Folgen Sie uns
       


Microsoft Surface Pro X - Hands on

Schon beim ersten Ausprobieren wird klar: Das Surface Pro X ist ein sehr gutes Beispiel für ARM-Geräte mit Windows 10. Viele Funktionen wirken durchdacht - die Preisvorstellung gehört nicht dazu.

Microsoft Surface Pro X - Hands on Video aufrufen
Interview: Die Liebe für den Flight Simulator war immer da
Interview
"Die Liebe für den Flight Simulator war immer da"

Die prozedural erstellte Erde, der Quellcode vom letzten MS-Flugsimulator und eine Gemeinsamkeit mit Star Citizen: Golem.de hat mit Jörg Neumann über Technik und das Fliegen gesprochen. Neumann leitet bei Microsoft die Entwicklung des Flight Simulator.
Ein Interview von Peter Steinlechner

  1. Flug-Simulation Microsoft bereitet Alphatest des Flight Simulator vor
  2. Microsoft Neuer Flight Simulator soll Fokus auf Simulation legen

Staupilot: Der Zulassungsstau löst sich langsam auf
Staupilot
Der Zulassungsstau löst sich langsam auf

Nach jahrelangen Verhandlungen soll es demnächst internationale Zulassungskriterien für hochautomatisierte Autos geben. Bei höheren Automatisierungsgraden strebt die Bundesregierung aber einen nationalen Alleingang an.
Ein Bericht von Friedhelm Greis

  1. Autonomes Fahren Ermittler geben Testfahrerin Hauptschuld an Uber-Unfall
  2. Ermittlungsberichte Wie die Uber-Software den tödlichen Unfall begünstigte
  3. Firmentochter gegründet VW will in fünf Jahren autonom fahren

Energiewende: Grüner Wasserstoff aus der Zinnschmelze
Energiewende
Grüner Wasserstoff aus der Zinnschmelze

Wasserstoff ist wichtig für die Energiewende. Er kann als Treibstoff für Brennstoffzellenautos genutzt werden und gilt als sauber. Seine Herstellung ist es aber bislang nicht. Karlsruher Forscher haben nun ein Verfahren entwickelt, bei dem kein schädliches Kohlendioxid entsteht.
Ein Bericht von Werner Pluta

  1. Brennstoffzelle Deutschland bekommt mehr Wasserstofftankstellen
  2. Energiewende Hamburg will große Wasserstoff-Elektrolyseanlage bauen

    •  /