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LiMo stellt Linux-Plattform für Handys fertig

Erste Version des grundlegenden Betriebssystems. Die LiMo Foundation wird am heutigen 31. März 2008 die erste Version ihres Linux-Betriebssystems für Mobiltelefone vorstellen. Dabei soll vorerst nur der Kern zur Verfügung stehen – Bedienoberfläche und Anwendungen müssten von den Geräteherstellern kommen.
/ Julius Stiebert
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Zur CTIA(öffnet im neuen Fenster) Wireless in Las Vegas wird die LiMo Foundation ihre Linux-Plattform am heutigen 31. März 2008 veröffentlichen und erstmals zeigen, berichtet CNet(öffnet im neuen Fenster) vorab. Damit wird der vorgegebene Zeitplan, der eine Veröffentlichung im März 2008 vorsah, knapp eingehalten. Vorerst gibt es aber nur das Betriebssystem an sich. Was daraus gemacht wird, bleibt den Geräteherstellern überlassen – die sind sowohl für die Oberfläche als auch für die nötigen Anwendungen verantwortlich.

Das LiMo-Linux soll eigentlich eine einheitliche Plattform sein, so dass Hersteller es auf ihren Geräten implementieren können und Software auf allen Geräten mit der LiMo-Plattform läuft. Laut CNet ist es aber noch nicht so weit. Die Kompatibilität zwischen verschiedenen Geräten soll erst mit der zweiten Version erreicht werden, die für Anfang 2009 geplant ist. Damit leidet LiMo bisher unter dem Problem, das andere Linux-Varianten für Mobiltelefone ebenfalls haben: Die Software muss für jedes Gerät angepasst werden.

Bereits im Februar 2008 hatte die LiMo Foundation ihre Schnittstellen veröffentlicht. Zu den Mitgliedern der LiMo Foundation zählen unter anderem Motorola, NEC, NTT DoCoMo, Samsung und Texas Instruments. Alle Mitglieder können die LiMo-Plattform kostenlos in ihren Mobiltelefonen implementieren.


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