Abo
  • IT-Karriere:

Amazon wird zum Webhoster

Neue Funktionen für Amazons EC2

Amazon stattet seine Elastic Compute Cloud (EC2) mit einer statischen IP-Adresse aus, so dass die virtuellen Maschinen auch als Webserver eingesetzt werden können. Zudem führt Amazon so genannte Availability-Zonen ein und erlaubt Nutzern, eigene Linux-Kernel für die virtuellen Server zu erstellen.

Artikel veröffentlicht am ,

Mit der sogenannten "Elastic IP Address" wird Amazons Dienst EC2 zum Webhosting-Angebot. Die IP-Adressen lassen sich einzelnen EC2-Instanzen zuordnen, so dass virtuelle Server zur Verfügung stehen, die unter einer festen IP-Adresse erreichbar sind. Je Konto können zunächst fünf IP-Adressen angefordert werden, weitere gibt es auf Nachfrage. Um sicherzustellen, dass die IP-Adressen nicht ungenutzt bleiben, berechnet Amazon 1 US-Cent pro Stunde, in der eine IP-Adresse keiner EC2-Instanz zugeordnet ist.

Stellenmarkt
  1. Helmholtz-Zentrum Geesthacht Zentrum für Material- und Küstenforschung GmbH, Geesthacht
  2. Voith Global Business Services EMEA GmbH, Heidenheim

Mit den sogenannten "Availability Zones" bietet Amazon EC2-Nutzern zudem die Möglichkeit, festzulegen, wo ihre EC2-Instanzen laufen sollen. Damit kann eingestellt werden, in welchen logischen Zonen innerhalb einer bestimmten Region der virtuelle Server physisch beheimatet werden soll. Die einzelnen Zonen sind so voneinander abgeschottet, dass Fehler in einer Zone keine Auswirkungen auf andere Zonen haben sollten. Wird eine Applikation auf mehrere Zonen verteilt, lässt sich so die Verfügbarkeit erhöhen.

Waren EC2-Nutzer bisher gezwungen, Amazons Linux-Kernel zu verwenden, bietet Amazon nun die Möglichkeit, aus verschiedenen Kerneln zu wählen. Zwar kann jeder einen Nicht-Standard-Kernel laufen lassen. Die Möglichkeit, eigene Kernel zu bauen, ist derzeit aber Amazon und einigen ausgewählten Partnern vorbehalten. Das gewünschte Amazon Kernel Image (AKI) wird beim Start einer EC2-Instanz über einen Parameter ausgewählt oder einem Amazon Machine Image (AMI) fest zugeordnet.

Zur Verfügung stehen 32- und 64-Bit-AKIs auf Basis von Linux 2.6.18. Zudem gibt es ein neues AMI auf Basis der 32-Bit-Version von Fedora Core 6 sowie ein 32- und ein 64-Bit-AMI mit Fedora 8.



Anzeige
Hardware-Angebote
  1. 127,99€ (Bestpreis!)
  2. 274,00€
  3. täglich neue Deals bei Alternate.de

HagK 31. Mär 2008

??? 30 Mio statische files pro Tag macht doch ein ansatzweise performant konfigurierter...

Nifty 31. Mär 2008

Warum mietest Du dir nicht eine "nirmalen" VPS an ? die kann man ja in jeder...

q2qpw 29. Mär 2008

Viel Geld, aber vergleichbare Dienstleistungen sind halt einfach sauteuer. Wer selbst...


Folgen Sie uns
       


Cherry Stream 3.0 mit großem ß ausprobiert

Alle möglichen Umlaute auf einer Tastatur: Wir haben Cherrys Europa-Tastatur ausprobiert.

Cherry Stream 3.0 mit großem ß ausprobiert Video aufrufen
Orico Enclosure im Test: Die NVMe-SSD wird zum USB-Stick
Orico Enclosure im Test
Die NVMe-SSD wird zum USB-Stick

Wer eine ältere NVMe-SSD über hat, kann diese immer noch als sehr schnellen USB-Stick verwenden: Preiswerte Gehäuse wie das Orico Enclosure nehmen M.2-Kärtchen auf, der Bridge-Chip könnte aber flotter sein.
Ein Test von Marc Sauter

  1. Server Supermicro mit Chassis für 40 E1.S-SSDs auf 2 HE
  2. Solid State Drive Longsys entwickelt erste SSD nur mit chinesischen Chips
  3. SSDs Samsung 970 Pro mit 2TB und WD Blue 3D mit 4TB

Filmkritik Apollo 11: Echte Mondlandung als packende Kinozeitreise
Filmkritik Apollo 11
Echte Mondlandung als packende Kinozeitreise

50 Jahre nach Apollo 11 können Kinozuschauer das historische Ereignis noch einmal miterleben, als wären sie live dabei - in Mission Control, im Kennedy Space Center, sogar auf der Mondoberfläche. Möglich machen das nicht etwa moderne Computereffekte, sondern kistenweise wiederentdeckte Filmrollen.
Eine Rezension von Daniel Pook

  1. Aufbruch zum Mond Die schönste Fake-Mondlandung aller Zeiten

Dr. Mario World im Test: Spielspaß für Privatpatienten
Dr. Mario World im Test
Spielspaß für Privatpatienten

Schlimm süchtig machendes Gameplay, zuckersüße Grafik im typischen Nintendo-Stil und wunderbare Dudelmusik: Der Kampf von Dr. Mario World gegen böse Viren ist ein Mobile Game vom Feinsten - allerdings nur für Spieler mit gesunden Nerven oder tiefen Taschen.
Von Peter Steinlechner

  1. Mobile-Games-Auslese Ein Wunderjunge und dreimal kostenloser Mobilspaß
  2. Mobile-Games-Auslese Magischer Dieb trifft mogelnden Doktor
  3. Hyper Casual Games 30 Sekunden spielen, 30 Sekunden Werbung

    •  /