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Friedensgespräche zwischen Comcast und BitTorrent

Comcast will Netzwerk-Kapazitäts-Management anpassen. Nachdem der US-Kabel-Anbieter Comcast in der Vergangenheit vor allem durch die Drosselung und Kappung von BitTorrent-Traffic aufgefallen war, verkündete das Unternehmen nun eine Kooperation mit BitTorrent. Gemeinsam wollen sich die beiden Unternehmen Fragen zur Verbreitung multimedialer Inhalte im Internet und Netzwerk-Kapazitäts-Management widmen.
/ Jens Ihlenfeld
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Erste Früchte haben die Gespräche zwischen Comcast und BitTorrent bereits getragen: Comcast will bis Ende 2008 auf eine neue Technik zum Netzwerk-Kapazitäts-Management umsteigen, die unabhängig vom verwendeten Protokoll arbeitet.

Comcast argumentiert, die Bandbreitenbegrenzung für das BitTorrent-Protokoll sei notwendig, um das Funktionieren des eigenen Netzes sicherzustellen. Nach Angaben von Comcast unterbindet das Unternehmen bei hoher Netzlast den Upload von Dateien durch Nutzer, wenn diese nicht zugleich Daten empfangen. Damit hebelt Comcast das Prinzip von P2P-Netzen aus, denn diese machen sich gerade den Umstand zunutze, dass Internetnutzer nicht benötigte Upload-Bandbreite zur Verfügung stellen, um Dateien zu verbreiten.

BitTorrent wehrt sich gegen diese Drosselung allgemein und im Speziellen für das selbst genutzte Protokoll, da dies den Wettbewerb beeinflusse. Im Rahmen der Gespräche mit Comcast räumte BitTorrent aber ein, dass Internetprovider den Datenverkehr in ihrem Netz vor allem zu Zeiten mit besonders hohem Datenverkehr regeln und besonders trafficintensive Applikationen einschränken müssen.


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