Friedensgespräche zwischen Comcast und BitTorrent

Comcast will Netzwerk-Kapazitäts-Management anpassen

Nachdem der US-Kabel-Anbieter Comcast in der Vergangenheit vor allem durch die Drosselung und Kappung von BitTorrent-Traffic aufgefallen war, verkündete das Unternehmen nun eine Kooperation mit BitTorrent. Gemeinsam wollen sich die beiden Unternehmen Fragen zur Verbreitung multimedialer Inhalte im Internet und Netzwerk-Kapazitäts-Management widmen.

Artikel veröffentlicht am ,

Erste Früchte haben die Gespräche zwischen Comcast und BitTorrent bereits getragen: Comcast will bis Ende 2008 auf eine neue Technik zum Netzwerk-Kapazitäts-Management umsteigen, die unabhängig vom verwendeten Protokoll arbeitet.

Stellenmarkt
  1. SharePoint System Engineering Consultant (w/m/d)
    HanseVision GmbH, Bielefeld, Hamburg, Karlsruhe, Neckarsulm, Mobiles Arbeiten
  2. Entwicklungsingenieur (m/w/d) Schwerpunkt Implementierung
    Mattson Thermal Products GmbH, Dornstadt
Detailsuche

Comcast argumentiert, die Bandbreitenbegrenzung für das BitTorrent-Protokoll sei notwendig, um das Funktionieren des eigenen Netzes sicherzustellen. Nach Angaben von Comcast unterbindet das Unternehmen bei hoher Netzlast den Upload von Dateien durch Nutzer, wenn diese nicht zugleich Daten empfangen. Damit hebelt Comcast das Prinzip von P2P-Netzen aus, denn diese machen sich gerade den Umstand zunutze, dass Internetnutzer nicht benötigte Upload-Bandbreite zur Verfügung stellen, um Dateien zu verbreiten.

BitTorrent wehrt sich gegen diese Drosselung allgemein und im Speziellen für das selbst genutzte Protokoll, da dies den Wettbewerb beeinflusse. Im Rahmen der Gespräche mit Comcast räumte BitTorrent aber ein, dass Internetprovider den Datenverkehr in ihrem Netz vor allem zu Zeiten mit besonders hohem Datenverkehr regeln und besonders trafficintensive Applikationen einschränken müssen.

Bitte aktivieren Sie Javascript.
Oder nutzen Sie das Golem-pur-Angebot
und lesen Golem.de
  • ohne Werbung
  • mit ausgeschaltetem Javascript
  • mit RSS-Volltext-Feed


Aktuell auf der Startseite von Golem.de
Elon Musk und Manchester United
Der Meme-Lord braucht die Blutgrätsche

Wenn Musk twittert, zittern die Anleger und nun auch Fußball-Fans. Wie sich der Milliardär endgültig ins Abseits bewegt und wie die Öffentlichkeit damit umgehen sollte.
Ein IMHO von Lennart Mühlenmeier

Elon Musk und Manchester United: Der Meme-Lord braucht die Blutgrätsche
Artikel
  1. Windows XP: Janet Jacksons Popsong brachte Laptops zum Absturz
    Windows XP
    Janet Jacksons Popsong brachte Laptops zum Absturz

    Einmal laut Rhythm Nation gehört, schon stürzte Windows XP ab: Microsoft-Entwickler Chen erzählt vom skurillen Verhalten alter Notebooks.

  2. Post-Quanten-Kryptografie: Die neuen Kryptoalgorithmen gegen Quantencomputer
    Post-Quanten-Kryptografie
    Die neuen Kryptoalgorithmen gegen Quantencomputer

    Die US-Behörde NIST standardisiert neue Public-Key-Algorithmen - um vor zukünftigen Quantencomputern sicher zu sein.
    Eine Analyse von Hanno Böck

  3. Kryptomining: Bitcoin-Miner Stronghold gibt 26.200 Rigs ab
    Kryptomining
    Bitcoin-Miner Stronghold gibt 26.200 Rigs ab

    Um Schulden ab- und Liquidität auszubauen, gibt Stronghold fast 30.000 Kryptomining-Rigs zurück. Das Mining-Unternehmen leidet unter den Bitcoin-Preisen.

Du willst dich mit Golem.de beruflich verändern oder weiterbilden?
Zum Stellenmarkt
Zur Akademie
Zum Coaching
  • Schnäppchen, Rabatte und Top-Angebote
    Die besten Deals des Tages
    Daily Deals • PS5 bestellbar bei Amazon & Co. • MSI Geburtstags-Rabatte auf Gaming-Monitore & PCs • Neuer Saturn-Flyer • Game of Thrones reduziert • MindStar (MSI RTX 3070 599€) • Günstig wie nie: Zotac RTX 3080 12GB 829€, Samsung SSD 1TB/2TB (PS5) 111€/199,99€ • Bester 2.000€-Gaming-PC[Werbung]
    •  /