"Die Siedler" mit Tradition, Evolution und neuem Spiel
Der Spagat zwischen Alt und Neu ist beendet: Ubisoft teilt sein Erfolgs-Franchise Die Siedler ab sofort in zwei Serien auf. Zur Traditionsreihe gehört das bereits erschienene Die Siedler 2 – Die nächste Generation und dessen auf Nintendo DS veröffentlichte Umsetzung. Diese Titel greifen das Regelwerk älterer Siedler-Spiele auf. Die künftig unter der Bezeichnung Evolutionsreihe laufenden Titel will das Entwicklerteam bei Blue Byte sowohl in Sachen Spielmechanik wie Grafik stärker weiterentwickeln.
"Die Siedler – Aufbruch der Kulturen" bietet mit den Bajuwaren, den Schotten und den Ägyptern drei spielbare Völker, die sich in den Bereichen Logistik, Ressourcenanforderungen und Militär unterscheiden. Ein paar Neuerungen gibt es auch: Mehr strategische Tiefe etwa liefert künftig der Gebäudetypus der Opferungsstätte. Durch Opferung von Waren und Gütern werden gezielt wirtschaftliche Vorteile oder die Schwächung des Gegners bewirkt. Damit lässt sich die Arbeit der Siedler beschleunigen, Produktionszeiten werden verkürzt oder das Militär gestärkt. Die Völker treten in Umgebungen wie Wüsten, schneebedeckten Bergregionen oder den schottischen Highlands an. Auch das Militärsystem will Funatics verbessern: Fortan gibt es Nah- und Fernkämpfer, Katapulte und Kampfattribute für die Soldaten. Auch die Benutzeroberfläche wird überarbeitet, außerdem sind Verbesserungen in den Produktionsabläufen sowie beim Wirtschaftssystem geplant. Und in einer neuen Internetlobby stehen Siedler-Avatare, Minispiele und Multiplayer-Matchmaking-Angebote bereit.



