Zum Hauptinhalt Zur Navigation Zur Suche

Oracle legt zu

Neugeschäft schwächer als erwartet. Oracle konnte im abgelaufenen Geschäftsquartal einen Nettogewinn von rund 1,34 Milliarden US-Dollar und damit 30 Prozent Zuwachs im Vergleich zum Vorjahresquartal verbuchen. Dabei profitierte Oracle von seinem guten internationalen Geschäft in Verbindung mit der Krise des US-Dollars. Bei gleichen Wechselkursen wäre der Nettogewinn im Vorjahresvergleich "nur" um 17 Prozent gestiegen.
/ Andreas Donath
Kommentare Auf Google folgen (öffnet im neuen Fenster)

Der Umsatz Oracles stieg im Jahresvergleich um 21 Prozent auf 5,35 Milliarden Dollar. Aufgeteilt auf die einzelnen Bereiche zeigt sich ein uneinheitliches Bild: Im Bereich Lizenzneugeschäft stieg der Umsatz im Jahresvergleich nur um 16 Prozent und damit unterdurchschnittlich.

Diesen wichtigen Indikator, der als Hinweis auf ein sich verdüsterndes Gesamtbild gewertet wird, da er sich in den kommenden Jahren auch auf die Lizenzerneuerungen niederschlagen kann, verstörte die Börsianer. Die Händler straften das Unternehmen nach Bekanntgabe der Zahlen im nachbörslichen Handel mit einem deutlichen Abschlag ab.

Im Bereich Datenbanken und Middleware war mit 20 Prozent ein höherer Umsatzanstieg zu verzeichnen, bei Geschäftsapplikationen wuchs der Umsatz nur um 7 Prozent. Besonders viel Geld setzt Oracle bei Support und der Erneuerung von Lizenzen um – hier wuchs der Umsatz um 25 Prozent.


Relevante Themen