Software Freedom Law Center gründet Tochterfirma

Moglen Ravicher LLC vertritt gewinnorientierte Unternehmen

Das Software Freedom Law Center (SFLC) hat eine Tochter ins Leben gerufen, um auch Organisationen aus dem Open-Source-Umfeld zu vertreten, die gewinnorientiert arbeiten und damit keinen Anspruch auf die kostenlose Beratung durch die Organisation haben.

Artikel veröffentlicht am , Julius Stiebert

Zu Beginn des Jahres 2005 stellte Eben Moglen, Jura-Professor an der Universität Columbia, sein neu gegründetes Software Freedom Law Center (SFLC) vor. Die Idee: Gemeinnützige Open-Source-Projekte sollten eine kostenlose Rechtsberatung erhalten. Mit steigender Beliebtheit freier Software steige auch die Zahl der proprietären Entwicklungsmodelle, die durch die neue Konkurrenz bedroht werden - um den Erfolg zu sichern, könne eine Rechtsberatung nötig werden, so Moglen damals.

Damit nun aber auch gewinnorientiert arbeitende Firmen aus dem Open-Source-Bereich, die keinen Anspruch auf die kostenlose Rechtsberatung haben, von den Diensten des SFLC profitieren können, wurde nun die Tochterfirma Moglen Ravicher LLC ins Leben gerufen. Sie soll ausgewählte Klienten vertreten - den Anfang macht OpenNMS, Anbieter einer Netzwerkverwaltungsplattform für Unternehmen. Moglen Ravicher soll OpenNMS gegen Verletzungen der GPL verteidigen. Zuletzt war das SFLC mit einigen Fällen von GPL-Verletzungen durch die Entwickler der Software Busybox betraut worden.

Neben Eben Moglen ist Dan Ravicher, Legal Director des SFLC, Namensgeber des neuen Unternehmens. Die Firma kann jedoch auf das komplette Team des SFLC zurückgreifen.

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