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Kostenlose Photoshop-Version für den Browser

Adobe Photoshop Express basiert auf Flash. Adobe hat eine erste öffentliche Beta seiner schon seit März 2007 angekündigten Photoshop-Version für den Webbrowser vorgestellt. Die auf Adobe Flash und Flex basierte Bildbearbeitung erfordert keine Installation auf dem Rechner des Anwenders und ist derzeit kostenlos nutzbar.
/ Andreas Donath
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Eine Onlinegalerie, die 2 GByte Daten umfassen darf, wird zum Aufbewahren und als Präsentationsort für die Bilder angeboten – alternativ kann man sie auf die heimische Festplatte oder zu Sites wie Facebook & Co. und dem eigenen Blog verschicken.

Die Benutzeroberfläche ähnelt der von Photoshop Elements 6 und umfasst neben einer Galerie, in der die Bilder in Alben sortiert, mit Schlagworten versehen und mit Sternen bewertet werden können, den Bild-Editor selbst. Er wird per Mausklick auf das jeweilige Bild aufgerufen.

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Die Bearbeitungsmöglichkeiten gliedern sich in drei Gruppen: Basisfunktionen wie den Beschnitt und die Rote-Augen-Korrektur, Bildverbesserungen wie Weißabgleich und Bildschärfe sowie Effekte, mit denen die Farben verändert, das Bild verzerrt und in S/W umgewandelt werden kann.

Aufwendige Schieberegler vermeidet das Programm zugunsten einer einfacheren Oberfläche. Die Stärke der Effekte ist dennoch variierbar, da Photoshop Express eine Reihe möglicher Veränderungen in einer Vorschau anzeigt, aus denen man wählen kann.

Photoshop Express geht zerstörungsfrei mit den Bildern um. Einmal angewendete Effekte werden mit einem Häkchen markiert und lassen sich auch wieder rückgängig machen, ohne eine bestimmte Reihenfolge einhalten zu müssen. Wer sich erhoffte, ein Abbild von Photoshop CS3 würde von Adobe als Rich-Internetanwendung umgesetzt, wird von Express enttäuscht sein. Adobes neuer Streich reiht sich fast nahtlos in eine ganze Reihe von Onlinebildbearbeitungen wie picnik.com(öffnet im neuen Fenster) ein, die teils schon seit Monaten online sind. Wirklich neu im Vergleich zur Konkurrenz ist nur der Verzicht auf Schieberegler im Interface, was Einsteigern den Programmeinstieg erleichtern soll.

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Adobe Photoshop Express kann auf Bildergalerien von Facebook, Picasa sowie Photobucket zugreifen und die Bilder des Nutzers direkt bearbeiten bzw. dort speichern – an Flickr kommt die Anwendung derzeit noch nicht heran. Alternativ können die Fotos per E-Mail verschickt oder verlinkt und dann z.B. in die eigene Website integriert werden.

Noch ist Adobe Photoshop Express(öffnet im neuen Fenster) eine Beta und nur mit einer englischsprachigen Oberfläche versehen. Die Anwendung ist derzeit kostenlos verfügbar und werbefrei. Ob das so bleiben wird, ist nicht bekannt.


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