Kostenlose Photoshop-Version für den Browser
Die Benutzeroberfläche ähnelt der von Photoshop Elements 6 und umfasst neben einer Galerie, in der die Bilder in Alben sortiert, mit Schlagworten versehen und mit Sternen bewertet werden können, den Bild-Editor selbst. Er wird per Mausklick auf das jeweilige Bild aufgerufen.
Aufwendige Schieberegler vermeidet das Programm zugunsten einer einfacheren Oberfläche. Die Stärke der Effekte ist dennoch variierbar, da Photoshop Express eine Reihe möglicher Veränderungen in einer Vorschau anzeigt, aus denen man wählen kann.
Photoshop Express geht zerstörungsfrei mit den Bildern um. Einmal angewendete Effekte werden mit einem Häkchen markiert und lassen sich auch wieder rückgängig machen, ohne eine bestimmte Reihenfolge einhalten zu müssen. Wer sich erhoffte, ein Abbild von Photoshop CS3 würde von Adobe als Rich-Internetanwendung umgesetzt, wird von Express enttäuscht sein. Adobes neuer Streich reiht sich fast nahtlos in eine ganze Reihe von Onlinebildbearbeitungen wie picnik.com(öffnet im neuen Fenster) ein, die teils schon seit Monaten online sind. Wirklich neu im Vergleich zur Konkurrenz ist nur der Verzicht auf Schieberegler im Interface, was Einsteigern den Programmeinstieg erleichtern soll.
Noch ist Adobe Photoshop Express(öffnet im neuen Fenster) eine Beta und nur mit einer englischsprachigen Oberfläche versehen. Die Anwendung ist derzeit kostenlos verfügbar und werbefrei. Ob das so bleiben wird, ist nicht bekannt.