Apple verbietet Windows-Anwendern Safari-Installation
Es bleibt verwunderlich, dass Apple so nachlässig bei den Lizenzbedingungen agiert und diese offenbar nicht geprüft hat. Wenn einem Hersteller selbst die eigenen Lizenzbestimmungen so unwichtig sind, dass sich ein derartiger Fehler einschleichen kann, ist es nur schwer zu vermitteln, warum Anwender sich so strikt daran halten sollten.
Viel Glück hatte Apple nach der Veröffentlichung der Final-Version von Safari 3.1 für die Windows-Plattform ohnehin nicht. Denn der Softwarekonzern hat Safari 3.1 über das iTunes-Updates verteilt, was vom Mozilla-Chef scharf kritisiert wurde. Zwar wurde der Browser nicht automatisch installiert, allerdings stieß diese Art der Distribution unangenehm auf. Denn damit wird über eine Update-Komponente Software installiert, die vorher gar nicht auf dem betreffenden Rechner vorhanden war. Zudem wurden bereits zwei Sicherheitslecks in der Windows-Ausführung von Safari 3.1 gefunden, die bislang nicht geschlossen wurden.
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