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Red Hat gibt Sicherheitslösung als Open Source frei

Certificate System stammt ursprünglich von Netscape. Der Linux-Anbieter Red Hat hat seine Sicherheitssoftware Certificate System komplett als Open Source veröffentlicht. Die Lösung ist zum Indentitätsmanagement in heterogenen Umgebungen bestimmt und setzt eine vollständige Public-Key-Infrastruktur ein. Durch die Veröffentlichung der bisher nicht frei erhältlichen Komponenten lässt sich das Certificate System nun in andere Open-Source-Lösungen integrieren.
/ Julius Stiebert
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Zwar enthält das Certificate System(öffnet im neuen Fenster) eine eigene vollständige Public-Key-Infrastruktur(öffnet im neuen Fenster) (PKI), soll aber auch mit anderen vorhandenen PKIs zusammenarbeiten können. Die Certificate Authority zum Erstellen von Zertifikaten ist dabei ebenso enthalten wie eine Zertifikatverwaltung, um gestellte Anfragen je nach Gültigkeit eines Nutzerzertifikates entsprechend zu beantworten und somit den Zugriff auf eine Ressource zu gewähren oder abzulehnen.

Red Hat kam in den Besitz der Software, als es 2004 die Netscape-Server-Produkte von AOL kaufte . Einige Komponenten waren bereits Open Source, darunter der enthaltene Apache Webserver, der Red Hat Directory Server sowie die NSS-Kryptographiebibliothek. Ab sofort sind jedoch auch die restlichen Teile – unter verschiedenen Lizenzen – frei verfügbar.

Vor allem die Integration in andere Projekte, die an Identitätsmanagement-Lösungen arbeiten, soll so erleichtert werden. Laut Red Hat arbeitet das vom Linux-Distributor selbst initiierte Free-IPA-Projekt(öffnet im neuen Fenster) bereits mit dem Code.


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