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Busybox-Entwickler einigen sich mit Verizon

Nächster GPL-Streit beigelegt. Die Programmierer der Software Busybox haben sich nun auch außergerichtlich mit der Firma Verizon geeinigt und eine GPL-Klage gegen das Unternehmen fallenlassen. Wie schon bei den vorangegangenen Übereinkünften mit anderen beschuldigten Firmen, erklärte sich Verizon bereit, sich künftig an die Vorgaben der Lizenz für freie Software zu halten.
/ Julius Stiebert
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Die Klage gegen Verizon hatten die Busybox-Entwickler eingereicht, da die Firma für ihren Internet- und Fernsehdienst den WLAN-Router Actiontec MI424WR an seine Kunden liefert. Auf diesem läuft Busybox, eine kleine Sammlung von Unix-Werkzeugen für eingebettete Geräte, die unter der GPL veröffentlicht wird.

Nun hat sich das von den Programmierern mit der Klage beauftragte Software Freedom Law Center (SFLC) mit Verizon geeinigt, so dass es nicht zu einer Gerichtsverhandlung kommen wird. Verizon will die nötigen Quelltexte in Zukunft anbieten und benennt zudem einen "Open Source Compliance Officer". Dieser soll überwachen, dass sich das Unternehmen auch künftig an die Bestimmungen der GPL hält. Des Weiteren zahlt die Firma eine nicht genannte Summe an die Kläger.

Das SFLC hat im Auftrag der Busybox-Entwickler Erik Andersen und Rob Landley gleich mehrere Firmen verklagt. Diese Klagen wurden nun jedoch alle außergerichtlich beigelegt.


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