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Quelltextverwaltung Mercurial 1.0 freigegeben

Software für Unix, MacOS X und Windows. Das freie Quellcode-Verwaltungssystem Mercurial ist in der Version 1.0 erschienen. Die Software wird vor allem als schnell, skalierbar sowie robust angepriesen und bereits seit längerem von einigen bekannten Projekten eingesetzt. Die Version 1.0 wartet nochmals mit Verbesserungen auf.
/ Julius Stiebert
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Mercurial ist eine verteilte Quelltextverwaltung, das heißt, jeder Entwickler arbeitet mit einer Kopie der Datenbank und das System synchronisiert die Änderungen zwischen den unterschiedlichen Repositorys. Dadurch, dass nur die geänderten Teile der Dateien abgeglichen werden, kann Mercurial über Netzwerkverbindungen dennoch schnell arbeiten. Verwendet werden dafür die Protokolle HTTP und SSH.

Die Anzahl der beteiligten Entwickler ist nicht begrenzt und verschiedene Entwicklungszweige lassen sich beliebig zusammenlegen, falls gewünscht. Die Integrität der Daten im Repository werden per SHA1-Algorithmus geprüft. Die Verifikation eines kompletten Quelltextarchivs soll dabei ebenfalls schnell möglich sein.

Die neue Version 1.0 enthält verschiedene Änderungen(öffnet im neuen Fenster), wie etwa zusätzliche Erweiterungen, und einige Befehle werden nun schneller ausgeführt. Die unter der GPL veröffentlichte Software steht ab sofort für verschiedene Unix-Derivate inklusive Linux und MacOS X sowie für Windows zum Download(öffnet im neuen Fenster) bereit. Dabei lässt sich Mercurial mit verschiedenen grafischen Werkzeugen(öffnet im neuen Fenster) kombinieren.

Auch wenn es fast drei Jahre bis zur Version 1.0 dauerte, wird Mercurial bereits seit einiger Zeit von verschiedenen Projekten(öffnet im neuen Fenster) produktiv eingesetzt. Dazu zählen solch namhafte wie ALSA, NetBeans und OpenJDK.


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