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Google will drahtloses Internet im Gigabit-Bereich

WiFi 2.0 nutzt Fernsehfrequenzen für Internetzugang. Google hat die amerikanische Regulierungsbehörde Federal Communication Commission (FCC) aufgefordert, nicht genutzte Funkfrequenzen für drahtlosen Internetzugang zur Verfügung zu stellen. Das geht aus einem Schreiben des Internetunternehmens an die FCC hervor.
/ Werner Pluta
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"Unser Land nutzt typischerweise nur ungefähr 5 Prozent einer unserer wertvollsten Ressourcen", heißt es in dem Brief(öffnet im neuen Fenster). "Anders als bei natürlichen Ressourcen bringe es jedoch keinen Vorteil, dieses Spektrum brach liegenzulassen." Google plädiert deshalb dafür, diesen so genannten 'weißen Raum' zwischen den Fernsehkanälen für drahtloses Breitbandinternet zu nutzen. "WiFi 2.0" nennt Google dieses Vorhaben.

Die weite Verbreitung und das große Spektrum würden es ermöglichen, schnelle Internetzugänge auch in bislang unterversorgten ländlichen Gebieten anzubieten. Google geht dabei davon aus, dass das große Spektrum gepaart mit neuen Techniken der Signalverarbeitung Transferraten im Gigabit-Bereich ermöglicht. Dabei setzt Google auf seine offene Android-Infrastruktur, über die viele verschiedene Geräte vernetzt werden können. Um die Fernsehübertragung nicht zu stören, sollen diese Geräte zuvor prüfen, ob ein Kanal frei ist oder zur Fernsehübertragung genutzt wird.

Google gehört der "Wireless Innovation Alliance(öffnet im neuen Fenster)" an, die sich für die Nutzung des weißen Raums einsetzt. Weitere Mitglieder sind unter anderem Dell, Hewlett-Packard und Microsoft.

In der vergangenen Woche beendete die FCC erfolgreich eine Versteigerung von ehemaligen Fernsehfrequenzen. Um die Frequenzen hatte auch Google mitgesteigert. Im Vorfeld der Auktion hatte Google darauf gedrängt, den so genannten C-Block mit einem offenen Zugang für alle möglichen Anbieter auszustatten.

Bei der Versteigerung ging Google jedoch leer aus. Erwartungsgemäß waren Verizon und AT&T erfolgreich. Verizons Mobilfunktochter Verizon Wireless sicherte sich dabei den Löwenanteil der Frequenzen.


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