Microsoft stellt Xbox-Cheater an den Pranger
Microsoft ist sich sicher: Wer auf Xbox 360 Live als Cheater auffliegt, der hat es verdient. Das neu unter dem Namen "Gamescore Correction" gestartete Programm vereint eine ganze Reihe von Maßnamen, mit denen aufgeflogene Schummler bestraft und innerhalb der Community als Betrüger gekennzeichnet werden. "Es gibt keine Möglichkeit, eine Gamescore Correction anzufechten", schreibt Microsoft auf einer offiziellen Seite(öffnet im neuen Fenster). Allerdings ist Microsoft überzeugt, dass die Betroffenen zu Recht bestraft werden. Es kämen mehrere Ermittlungsmethoden zum Einsatz, und: "Wir korrigieren nur Gamescores von Spielern, die alle Kriterien zu 100 Prozent erfüllen", so die Firma.
Innerhalb der Community dürfte vor allem die öffentliche Brandmarkung als Spielebetrüger Wirkung zeigen. Der Account der ertappten Nutzer wird mit einem deutlich sichtbaren "Cheater" versehen; auf Flickr.com zeigt ein Xbox-Mitarbeiter, wie das aussieht(öffnet im neuen Fenster). Auf Anfrage von Golem.de sagte Microsoft, dass der Schriftzug im Laufe der Zeit wieder entfernt wird, falls die Spieler sich dann anständig verhalten – wie lange sie brav sein müssen, stehe allerdings noch nicht fest.
Auch der Gamescore von Schummlern wird auf null zurückgesetzt. Bereits erreichte Archievements können sie nicht noch einmal erspielen – immerhin lassen sich aber neue, natürlich auf ehrliche Art, wieder erringen.
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