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Sicherheitsgefahr durch Word-Dokumente

Sicherheitslücke steckt in Jet Database Engine. Microsoft untersucht derzeit eine offene Sicherheitslücke, die Angreifer mit schadhaften Word-Dokumenten ausnutzen können. Das eigentliche Sicherheitsloch befindet sich in Microsofts Jet Database Engine und es kann zum Ausführen von schadhaftem Programmcode missbraucht werden.
/ Ingo Pakalski
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Für Nutzer von Windows Vista und Windows Server 2003 mit Service Pack 2 gibt es erst einmal Entwarnung. Auf diesen Plattformen wird eine neue Jet Database Engine verwendet, mit der sich das Sicherheitsleck nicht nutzen lässt. Für alle anderen anfälligen Softwareprodukte erarbeitet Microsoft derzeit einen Patch, um den Fehler zu beseitigen.

Angreifer können sich die Sicherheitslücke in der Jet Database Engine zunutze machen, indem sie eine mdb-Datei in ein Word-Dokument einbetten. Sobald ein unbedarfter Anwender eine solche Word-Datei öffnet, kann darüber beliebiger Programmcode ausgeführt werden. Das Sicherheitsleck wird bereits aktiv ausgenutzt.

Der Fehler betrifft die Word-Versionen 2000 mit Service Pack 3, 2002 mit Service Pack 3, 2003 mit Service Pack 2 sowie Word 2007 mit und ohne Service Pack 1, sofern diese auf Systemen mit Windows 2000, XP oder Windows Server 2003 mit Service Pack 1 verwendet werden.

Wann Microsoft einen Patch veröffentlichen wird, ist derzeit nicht bekannt. Es wird noch geprüft, ob die automatische Ausführung von mdb-Dateien in Word generell deaktiviert werden kann, um derartige Angriffe zu verhindern.


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