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Sony: Windows auf Wunsch auch ohne "Bloatware"

Kostenpflichtige Option nach Kritik doch kostenlos. Für die US-Kunden der TZ-Notebooks hat sich Sony ein ganz besonderes Extra ausgedacht. Wird das Notebook direkt bei Sony bestellt, kann sich der Heimadministrator die nach dem Kauf eines Notebooks manchmal notwendige Neuinstallation sparen. Mit der "Fresh Start"-Option spielt Sony selbst eine Windows-Version ohne unnötige Software, Werbung und sonstige aufblähende Software ein.
/ Andreas Sebayang
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In den USA bietet Sony seit kurzem eine Option für Käufer einiger Notebooks an: Auf Wunsch kann sich der Anwender für ein von unnötiger Werbe- und Softwarelast ("Bloatware") befreites vorinstalliertes Windows entscheiden. Mit der "Fresh Start"-Option übernimmt Sony die Reinigung der oftmals völlig überfrachteten Windows-Installationen.

Bisher beschränkt sich die Option auf einige wenige "Configure-to-Order"-Notebooks, die bei Sony direkt nach Kundenwünschen ausgeliefert werden. Dazu gehören einige Notebooks der TZ-Serie. Für die ebenfalls konfigurierbare SZ-Serie bietet Sony diese Option in den USA nicht an. Ursprünglich wollte Sony für die saubere Windows-Installation vom Käufer 50,- US-Dollar extra haben. Aufgrund des recht lauten negativen Echos diverser Hardware-Blogs hat sich Sony schließlich umentschieden und bietet diese Option nun kostenlos an.

Sony ist nicht der einzige Hersteller, der seine Notebooks und Desktops mit viel Software ausstattet, die in der Regel nicht benutzt wird und den Rechner verlangsamt. Auch andere Hersteller nutzen diese Möglichkeit aus, um viel Software, Demoversionen und mitunter Werbung unter die Leute zu bringen. Ab und an findet sich in den Softwarepaketen immerhin die ein oder andere nützliche Anwendung.

Hierzulande verkauft Sony jedoch keine Geräte im Direktverkauf, die sich umfassend konfigurieren lassen. Um eine aufwendige Neuinstallation kommt der Anwender so unter Umständen nicht herum oder muss mit dem überfüllten Arbeitsgerät leben. Dem ein oder anderen wäre die Option sicher auch die 50,- US-Dollar wert gewesen, denn nicht jeder traut sich eine zeitaufwendige Installation eines Betriebssystems zu.


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