Abo
  • Services:
Anzeige

Interview: Zeno ist mehr als ein Spielzeug

Golem.de: Sie sagten, 2027 werden die Roboter intelligenter sein als wir. Wie wollen Sie verhindern, dass die Roboter die Macht übernehmen?

Hanson: Das ist eine gute Frage. Um böswillige oder soziopathische Roboter zu verhindern, brauchen wir freundliche künstliche Intelligenz.

Zeno: Mitgefühl und Empathie
Zeno: Mitgefühl und Empathie
Dank Moores Gesetz schreitet die Entwicklung von Robotern und künstlicher Intelligenz immer schneller voran. Überall auf der Welt werden Roboter entwickelt und eingesetzt. Ein großer Teil der Robotikforschung findet jedoch im militärischen Bereich statt. Diese Roboter brauchen kein Mitgefühl oder ein Gewissen. Für unsere Anwendung braucht der Roboter jedoch Mitgefühl und Empathie für Menschen. Denn wir erwarten von einer Persönlichkeit, dass sie freundlich und liebenswert ist.

Wenn in 10 oder 20 Jahren die Roboter so intelligent wie Menschen werden, dann sollten wir sicher sein, dass sie freundlich sind. Indem wir diese verschiedenen Systeme zusammenbringen, legen wir den Grundstein für wirklich freundliche künstliche Intelligenz. Wir hoffen, dass wir die richtigen Tools einsetzen, um die Welt vor feindlich gesinnter Technologie zu retten.

Golem.de: Mit Asimovs drei Robotergesetzen als Grundlage?

Hanson: Ich glaube nicht, dass das Mittel, um Mitgefühl und Fürsorge bei einem Roboter zu erzeugen, Asimovs drei Gesetze sind, sondern soziale Intelligenz, so wie wir Menschen sie haben: Wir schätzen Wissen, Lernen, die Gefühle anderer. Wir erzielen bessere Ergebnisse, wenn wir miteinander arbeiten. Eine solche Basis für die Wertschätzung von Wissen, Kreativität und des Lebens macht auch Roboter intelligenter und kreativer. Er wird das Leben wertschätzen, Menschen, Tiere und auch künstliche Lebensformen. Und er wird sich um das größtmögliche Allgemeinwohl bemühen.

Anzeige

David Hanson und Zeno: Freundliche Künstliche Intelligenz
David Hanson und Zeno: Freundliche Künstliche Intelligenz
Der Schlüssel, um Horrorszenarien, wie wir sie aus Science-Fiction-Filmen kennen, zu verhindern, ist es, für eine solche wohlwollende und kreative künstliche Intelligenz zu sorgen. Das muss der Kern sein, sonst werden die Roboter nicht kreativ intelligent, sondern zerstörerisch intelligent sein.

Golem.de: Aber Roboter könnten lernen, zerstörerisch zu sein. So wie Menschen auch.

Hanson: Das ist wahr. Es ist schwierig, die Folgen von technischem Fortschritt vorauszusehen. Wir müssen uns darum bemühen herauszufinden, was es bedeutet, gut zu sein, was Weisheit als höhere Form von Intelligenz ist, damit wir Weisheit in die Maschinen implementieren können. Das ist eine große Aufgabe, von deren Lösung unsere Existenz abhängt.

 Interview: Zeno ist mehr als ein Spielzeug

eye home zur Startseite
Weltschmerz 17. Dez 2009

Sprünge gibts immer dann wenn uns die Aliens was von ihrer Technologie überlassen. ;-)

234247 01. Sep 2009

Genau, Flugmaschinen die schwerer als Luft sind sind physikalisch unmöglich!

123456 01. Sep 2009

Ich würde auf die Simulation von Nervensystemen mit künstlichen Neuronen tippen...

pennbruder 25. Mär 2008

leider wurden die fragen von golem in dem interview in keinster weise beantwortet. nach...

Bibabuzzelmann 23. Mär 2008

Und was ist mit der Gummipuppe unter deinem Bett, mit der spielst du doch auch gerne ? *g



Anzeige

Stellenmarkt
  1. SysTec Systemtechnik und Industrieautomation GmbH, Bergheim-Glessen
  2. Kommunales Rechenzentrum Niederrhein, Kamp-Lintfort
  3. operational services GmbH & Co. KG, deutschlandweit
  4. Ratbacher GmbH, Görlitz


Anzeige
Top-Angebote
  1. 699,00€ inkl. Versand statt 899,00€
  2. u. a. Corsair mechanische Tastatur, Razer Mamba Maus, Sennheiser Headset)

Folgen Sie uns
       


  1. IEEE 802.11ax

    Broadcom bietet Chip-Plattform für das nächste 5-GHz-WLAN

  2. Alternativer PDF-Reader

    ZDI nötigt Foxit zum Patchen von Sicherheitslücken

  3. Elektro-Cabriolet

    Vision Mercedes-Maybach 6 mit 500 km Reichweite

  4. Eufy Genie

    Ankers Echo-Dot-Konkurrenz kostet 50 Euro

  5. Kaby Lake Refresh

    Intel bringt 15-Watt-Quadcores für Ultrabooks

  6. Indiegames

    Erfahrungen mit der zufallsgenerierten Apokalypse

  7. Microsoft

    Hungrige Dinos, schicke Konsolen und die Sache mit Age 4

  8. Hollywoodstudios

    Apple will Kinofilme kurz nach der Premiere streamen

  9. I.D. Buzz

    VW baut den Elektro-Bulli

  10. Animationstechnologie

    Remedy Games verwendet Motion Matching in P7



Haben wir etwas übersehen?

E-Mail an news@golem.de


Anzeige
Sysadmin Day 2017: Zum Admin-Sein fehlen mir die Superkräfte
Sysadmin Day 2017
Zum Admin-Sein fehlen mir die Superkräfte

Ausweis: Prepaid-Registrierung bislang nicht konsequent umgesetzt
Ausweis
Prepaid-Registrierung bislang nicht konsequent umgesetzt
  1. 10 GBit/s Erste 5G-Endgeräte sind noch einen Kubikmeter groß
  2. Verbraucherzentrale Datenlimits bei EU-Roaming wären vermeidbar
  3. Internet Anbieter umgehen Wegfall der EU-Roaming-Gebühren

Orange Pi 2G IoT ausprobiert: Wir bauen uns ein 20-Euro-Smartphone
Orange Pi 2G IoT ausprobiert
Wir bauen uns ein 20-Euro-Smartphone
  1. Odroid HC-1 Bastelrechner besser stapeln im NAS
  2. Bastelrechner Nano Pi im Test Klein, aber nicht unbedingt oho

  1. Ist "aktuellen Film früh sehen" wirklich so wichtig?

    Azzuro | 10:19

  2. Letzteres also Reichweite x4?

    Noren | 10:18

  3. Re: 8-13 euro vs 30-50 euro?

    Niaxa | 10:18

  4. Re: [Offtopic] Talks zum Nachschauen?

    Schmadin | 10:18

  5. Re: Halten wir fest: VW baut garnichts!

    Palerider | 10:17


  1. 10:06

  2. 09:47

  3. 09:26

  4. 09:06

  5. 09:00

  6. 08:48

  7. 08:19

  8. 07:50


  1. Themen
  2. A
  3. B
  4. C
  5. D
  6. E
  7. F
  8. G
  9. H
  10. I
  11. J
  12. K
  13. L
  14. M
  15. N
  16. O
  17. P
  18. Q
  19. R
  20. S
  21. T
  22. U
  23. V
  24. W
  25. X
  26. Y
  27. Z
  28. #
 
    •  / 
    Zum Artikel