AMD dementiert Entlassungswelle wegen schlechter Bilanzen

Ziele für das erste Quartal 2008 werden angeblich verfehlt

Einer Meldung der britischen News-Site The Inquirer zufolge plant AMD, 5 Prozent seiner Belegschaft abzubauen. Dies soll eine Konsequenz aus der Tatsache sein, dass AMD seine Ziele für das erste Quartal 2008 nicht erreichen würde. Der Chip-Hersteller dementierte diese Spekulationen gegenüber Golem.de jedoch sofort.

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AMD-Sprecher Michael Schmid bezeichnete den Bericht des Inquirer als "klare Falschmeldung". Entlassungen seien derzeit bei AMD nicht geplant. Zu den frühestens für den 14. April 2008 zu erwartenden Quartalszahlen kann sich AMD derzeit nicht äußern, das Unternehmen befindet sich in der "quiet period" in den Wochen vor Veröffentlichung der Ergebnisse.

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Die britische Webseite hatte ohne Angabe von Quellen gemeldet, AMD wolle quer durch alle Abteilungen sein Personal um 5 Prozent reduzieren, die Kündigungen seien bereits ausgesprochen. Damit wolle AMD seine Kosten senken, weil das erste Quartal 2008 sehr schlechte Ergebnisse bescheren würde.

AMD ist derzeit finanziell so stark unter Druck wie nie: Das vierte Quartal 2007 schloss der Chip-Hersteller mit einem Nettoverlust von 1,772 Milliarden US-Dollar ab, was aber auf Einmaleffekte durch die Übernahme von ATI zurückzuführen war. Durch seine Umsätze alleine hätte AMD beinahe eine schwarze Null erreicht.

Konkrete Umsatzerwartungen für das traditionell recht schwache erste Quartal hatte AMD nicht veröffentlicht, und auch eine Umsatz- und Gewinnwarnung dafür gibt es noch nicht.

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