HD-DVD-Ende und NAND-Preise schmerzen Toshiba

Revidierte Prognose für das Geschäftsjahr 2007/2008

Toshiba hat die Prognose für sein im März 2008 endendes Geschäftsjahr 2007/2008 vorgelegt - und muss wie erwartet durch das HD-DVD-Ende einen Umsatz- und Gewinnrückgang verbuchen. Auch die sinkenden Preise für NAND-Flash-Speicher wirken sich auf das Geschäftsergebnis des Elektronikriesen aus.

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Der japanische Konzern geht in seiner revidierten Prognose davon aus, dass der Umsatz nicht mehr bei 7.800 Milliarden (ca. 50,113 Mrd. Euro), sondern bei 7.700 Milliarden Yen (ca. 49,470 Mrd. Euro) liegen wird. Außerdem sinkt der Gewinn deutlich: Der operative Gewinn werde nicht bei 290 Milliarden (ca. 1,863 Mrd. Euro), sondern bei 230 Milliarden Yen (ca. 1,478 Mrd. Euro) liegen. Und statt von zuerst erwarteten 350 Milliarden Yen Gewinn geht Toshiba nun von 250 Milliarden Yen aus, was rund 1,606 Milliarden Euro entspricht. Der Nettogewinn soll voraussichtlich bei 125 Milliarden Yen (803 Millionen Euro) liegen - statt bei 180 Milliarden Yen (rund 1,156 Mrd.).

Laut Toshiba liegt das am nicht mehr fortgesetzten HD-DVD-Geschäft - nachdem Warner ins Blu-ray-Lager wechselte, folgten auch andere und der HD-DVD liefen die Filmstudios weg - und an stärker als erwartet sinkenden Preisen bei den etwa im Handy-Bereich eingesetzten NAND-Flash-Speichern. Einen Wechsel zum Blu-ray-Lager scheint Toshiba trotz des HD-DVD-Endes nicht zu planen - und will sich im Unterhaltungselektronikmarkt neben der DVD auf IPTV und Video-on-Demand konzentrieren. Damit ignoriert Toshiba allerdings den wachsenden Blu-ray-Markt - sieht man einmal von den hochauflösenden Fernsehern des Herstellers ab.

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