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Alternatives Kostenlos-Geschäftsmodell für Bounty Bay Online

Zugang mit Item-Shop läuft parallel zum Abo-Server. Das im historischen Seefahrer-Szenario angesiedelte Onlinerollenspiel Bounty Bay Online nimmt neuen Kurs: Ab sofort bietet Publisher Frogster parallel zum schon länger laufenden Abo-Angebot auch einen Server mit kostenlosem Zugang an, der über ein Micropayment-System finanziert werden soll.
/ Peter Steinlechner
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Der vor gut einem Jahr gestartete Server "Polarstern", auf dem Spieler monatliche Abo-Gebühren zahlen müssen, erhält Konkurrenz: Ab sofort eröffnet der Berliner Publisher Frogster Interactive für sein Windows-MMORPG Bounty Bay Online einen zweiten Server mit dem Namen "Sonnenwind". Der Zugang dort ist für Spieler grundsätzlich kostenlos. Allerdings müssen sie besondere Gegenstände wie Schutzzauber, Haustiere oder Galionsfiguren im Item-Shop kaufen. Die Kostenstruktur ist niedrigschwellig angelegt und startet ab 3 Cent für einfache Objekte. Ein Charakter-Transfer ist nicht möglich; auch sonst laufen die beiden Welten unabhängig voneinander.

Bounty Bay Online stach im Februar 2007 in die virtuelle See. Das Onlinerollenspiel ist die lokalisierte Version eines vor allem in China erfolgreichen Spiels – allerdings lief es dort vom Start weg als Item-Shop-Variante. Frogster hatte bei der Vermarktung von Bounty Bay immer wieder damit zu kämpfen, dass Nutzer lieber in der frei zugänglichen Version namens Voyage Century Online eines amerikanischen Anbieters spielten, statt hierzulande monatliche Gebühren zu zahlen.


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