Nvidia bringt GeForce 9800 GX2 und 790i-Chipsatz

Auch wenn der Name der neuen Grafikkarte auf eine GeForce-9-Generation hindeutet, so stammt sie doch wie der 8800 GT und der GTS/512 von den G92-GPUs ab. Die neue Modellnummer mit einer 9 zu Beginn verwendet Nvidia seit der 9600 GT.
Um diesen enormen Strombedarf zu sichern, sind zwingend ein 8-poliger und ein 6-poliger PCIe-Stecker am Netzteil erforderlich. Wie Nvidia erklärte, startet die Karte nicht, wenn nur zwei 6-polige Verbindungen vorhanden sind. Für die GX2 erwartet Nvidia Preise um die 550,- Euro, in einigen Preissuchmaschinen sind jedoch auch schon Angebote für unter 500,- Euro zu finden. AMDs X2-Karte ist inzwischen schon zu Preisen um die 340,- Euro zu haben.
Als idealen Unterbau für die GX2 empfiehlt Nvidia den 790i-Chipsatz für Intels Penryn-Prozessoren, er kommt jedoch erst im zweiten Quartal 2008 auf den Markt. Damit ist aber noch kein gründliches Stromsparen per Hybrid-SLI möglich, wobei die integrierte Grafik (GeForce 8200) die 2D-Darstellung übernimmt. Dies beherrschen nur die kommenden Nvidia-Chipsätze für AMD-CPUs der Serien 730a, 750a und 780a, ein entsprechendes Modell für Intel-Prozessoren hat Nvidia noch nicht angekündigt. Als High-End-Produkt unterstützt der 790i aber die Version 2 des EPP , womit sich spezielle Speichermodule automatisch übertakten lassen.
Nachtrag vom 19. März 2008, um 17:50 Uhr:
Anders als hier ursprünglich behauptet, beherrscht der 790i kein Stromsparen per Hybrid-SLI – er besitzt nämlich keinen integrierten Grafikkern. Die Passage in dieser Meldung wurde entsprechend geändert.