Nvidia bringt GeForce 9800 GX2 und 790i-Chipsatz

Grafikkarte mit zwei GPUs und neue Intel-Boards

Mit einiger Verzögerung hat Nvidia nun die nach eigenen Angaben "schnellste Grafikkarte der Welt" vorgestellt. Die GeForce 9800 GX2 besteht aus zwei Grafikprozessoren der G92-Familie, die auf das Niveau einer 8800 GT getaktet sind. Zusammen mit dem neuen 790i-Chipsatz lassen sich zwei dieser Karten zu einer neuen Lösung für Quad-SLI zusammenschalten.

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Auch wenn der Name der neuen Grafikkarte auf eine GeForce-9-Generation hindeutet, so stammt sie doch wie der 8800 GT und der GTS/512 von den G92-GPUs ab. Die neue Modellnummer mit einer 9 zu Beginn verwendet Nvidia seit der 9600 GT.

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HDMI-Port auch für Ton von der Soundkarte
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Wie schon frühere GX2-Grafikkarten setzt Nvidia auf zwei Platinen, die aufeinandermontiert sind. Um bei dieser Konstruktion noch die Kühlung zu gewährleisten, liegen die Taktfrequenzen der beiden GPUs mit 600 MHz für den Grafikkern und 1.500 MHz für die Shader-Einheiten bei den Werten der 8800 GT. Nur der Speicher von je 512 MByte GDDR3 je GPU ist mit 1.000 MHz um 100 MHz schneller.

Nvidia-Benchmarks
Nvidia-Benchmarks
Mit diesen Werten will Nvidia nach eigenen Benchmarks AMDs Radeon HD 3870 X2 deutlich schlagen. Sogar beim Betrieb von zwei GX2-Karten, also vier GPUs, sollen in DirectX-10-Spielen gegenüber 2 GPUs Steigerungen von bis zu 180 Prozent machbar sein. Dafür benötigt eine einzelne 9800 GX2 aber auch laut Nvidia bis zu 197 Watt elektrischer Leistung.

Um diesen enormen Strombedarf zu sichern, sind zwingend ein 8-poliger und ein 6-poliger PCIe-Stecker am Netzteil erforderlich. Wie Nvidia erklärte, startet die Karte nicht, wenn nur zwei 6-polige Verbindungen vorhanden sind. Für die GX2 erwartet Nvidia Preise um die 550,- Euro, in einigen Preissuchmaschinen sind jedoch auch schon Angebote für unter 500,- Euro zu finden. AMDs X2-Karte ist inzwischen schon zu Preisen um die 340,- Euro zu haben.

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Als idealen Unterbau für die GX2 empfiehlt Nvidia den 790i-Chipsatz für Intels Penryn-Prozessoren, er kommt jedoch erst im zweiten Quartal 2008 auf den Markt. Damit ist aber noch kein gründliches Stromsparen per Hybrid-SLI möglich, wobei die integrierte Grafik (GeForce 8200) die 2D-Darstellung übernimmt. Dies beherrschen nur die kommenden Nvidia-Chipsätze für AMD-CPUs der Serien 730a, 750a und 780a, ein entsprechendes Modell für Intel-Prozessoren hat Nvidia noch nicht angekündigt. Als High-End-Produkt unterstützt der 790i aber die Version 2 des EPP, womit sich spezielle Speichermodule automatisch übertakten lassen.

Nachtrag vom 19. März 2008, um 17:50 Uhr:

Anders als hier ursprünglich behauptet, beherrscht der 790i kein Stromsparen per Hybrid-SLI - er besitzt nämlich keinen integrierten Grafikkern. Die Passage in dieser Meldung wurde entsprechend geändert.

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Dawid 22. Jun 2008

hi leute, ich habe mir ne geforce 9800 gx2 gekauft. Ich bin sehr zufrieden das einzige...

nie (Golem.de) 19. Mär 2008

Das ist leider richtig, Danke für den Hinweis - die Meldung ist entsprechend korrigiert...

..dasddads 19. Mär 2008

Eine Riesendatenbank möchtest du? Dann viel Spaß beim Programmieren, ist umsetzbar...

Katzenkalamarie... 19. Mär 2008

Da steckt das Know-How der aufgekauften 3dfx-Entwickler drin =)



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