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Tesla Roadster - Wunderauto aus dem Silicon Valley?

Reguläre Produktion gestartet, Fünfsitzer folgt 2010. Bereits im Juli 2006 kündigte das kalifornische Unternehmen Tesla Motors eine neue Generation von Elektroautos an und zeigte einen ersten Prototypen des Tesla Roadster. Der zweisitzige Sportwagen soll in rund 4 Sekunden von 0 auf 100 km/h beschleunigen und eine Spitzengeschwindigkeit von rund 200 km/h erreichen. Jetzt verkündete Tesla den Start der regulären Produktion des Autos.
/ Jens Ihlenfeld
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Zwei Jahre nach der Präsentation des Prototypen beginnt nun die reguläre Produktion, aber schon jetzt ist die komplette Produktion des Jahres 2008 verkauft, wobei Tesla eine Produktion von 100 Fahrzeugen pro Monat anpeilt. Insgesamt liegen Tesla Motors 900 Bestellungen für den Tesla Roadster vor, der in der Minimalausstattung immerhin knapp 100.000 US-Dollar kostet. Aktuell sammelt der Hersteller Reservierungen für das Jahr 2009. Für 2010 hat Tesla bereits ein Modell mit fünf Sitzen angekündigt.

Das erste Modell von Tesla kommt als Sportwagen daher, sein Chassis wurde vom Lotus Elise(öffnet im neuen Fenster) abgeleitet. Der Tesla Roadster verfügt nur über zwei Gänge und erreicht mit seinem Elektromotor eine Leistung von 185 kW bei einer maximalen Drehzahl von 13.000 Umdrehungen pro Minute. Das Drehmoment soll dabei über den gesamten Drehzahlbereich konstant hoch bleiben und die beim Bremsen frei werdende Energie wird genutzt, um die Akkus wieder aufzuladen. So erreicht der Tesla Roadster laut Hersteller eine Reichweite von 350 km, die Lebenszeit der Akkus wird mit ca. 160.000 km angegeben. In 3,5 Stunden sollen die Akkus wieder voll geladen sein.

Derzeit hat das Auto allerdings nur eine Straßenzulassung für die USA.

Bei der Entwicklung des Tesla Roadstar war es wiederholt zu Verzögerungen gekommen, vor allem die Akkus machten Probleme. Im Dezember 2007 heuerte Tesla mit Ze’ev Drori einen neuen CEO an, der Michael Marks ablöste und seine Wurzeln in der Computerindustrie hat. Drori gründete einst den Halbleiterhersteller Monolithic Memories, der 1987 von AMD übernommen wurde. Anschließend beteiligte er sich an Clifford Electronics, einem Unternehmen, das sich auf Sicherheitssysteme für Autos spezialisiert hat und 1999 von Allstate Insurance übernommen wurde.


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