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Eclipse startet Runtime-Initiative rund um Equinox

Das Eclipse Runtime Project setzt auf dem OSGi-Standard auf. Auf Basis der OSGi-Implementierung Equinox entwickelt die Eclipse Foundation eine freie Runtime-Technik, die sowohl auf mobilen Endgeräten als auch im Desktop- und Server-Bereich zum Einsatz kommen soll. Equinox kommt heute als Runtime für die Entwicklungsumgebung Eclipse zum Einsatz.
/ Jens Ihlenfeld
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Nach dem Willen der Eclipse Foundation soll rund um Equinox eine Community entstehen, kommt Equinox doch schon heute all den Softwareentwicklern zugute, die Eclipse nutzen. So ist Equinox schon jetzt die Runtime-Plattform für hunderte von Eclipse-Plug-ins sowie die Basis der Eclipse Rich Client Platform (RCP). Kürzlich wurde Equinox auch als Serverplattform für Ajax-Applikationen eingesetzt.

Hier will die Eclipse Foundation nun ansetzen, um Equinox auf eigene Beine zu stellen. Dazu wurde das Eclipse Runtime Project (Eclipse RT) als neues Top-Level-Projekt ins Leben gerufen, um die Laufzeitumgebung weiterzuentwickeln und zu fördern. Zudem wurde unter eclipse.org/equinox-portal(öffnet im neuen Fenster) ein Entwicklerportal gestartet. Mehr als 20 Firmen haben bereits ihre Unterstützung für das Projekt zugesagt, darunter Innoopract, IBM und Oracle.

Equinox soll einen neuen Weg etablieren, um Software zu bauen und zu verbreiten. Das entsprechende Konzept wurde auf den Namen "Component Oriented Development and Assembly" (CODA) getauft und soll gegenüber einer herkömmlichen komponentenorientierten Entwicklung wesentliche Vorteile bieten. So setzt es auf dem OSGi(öffnet im neuen Fenster)-Standard auf, einem konsistenten Komponentenmodell, das über verschiedene Plattformen und Architekturschichten hinweg arbeitet – ganz gleich, ob Embedded-Gerät, Handy, Desktop oder Server unter Linux, Windows, Solaris oder einem anderen Betriebssystem.

Applikation und Runtime sollen sich dabei flexibel anpassen lassen, statt dem Ansatz "one size fits all" zu folgen.


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