Ajax-Entwickler veröffentlichen Wunschzettel
OpenAjax Hub 1.1 erweitert die Publish- und Subscribe-Funktionen von OpenAjax Hub 1.0, so dass auch Informationen von nicht vertrauenswürdigen Quellen sicher integriert werden können. Dazu werden entsprechende Widgets in iFrames gesperrt, aus denen heraus sie nur über ein spezielles API mit anderen Elementen auf einer Seite kommunizieren können. Die entsprechende Technik namens SMash hat IBM entwickelt und der OpenAjax Alliance zur Verfügung gestellt.
Mit OpenAjax Metadata wurde zudem ein XML-basierter Standard für Metadaten von Widgets und Ajax-Bibliotheken vorgestellt, was es Nutzern erlauben soll, Daten aus mehreren Quellen miteinander zu vermischen. Ergänzend wurde ein Open-Source-Projekt gestartet, das Übersetzer entwickeln soll, die populäre Widget-Formate wie Google Gadgets in OpenAjax Metadata umwandeln. Damit sollen die proprietären Widget-Formate kompatibel zu OpenAjax Metadata werden.
Auch an einer beispielhaften Runtime für OpenAjax Hub 1.1 wird gearbeitet. Sie soll Widgets, die zu OpenAjax Metadata kompatibel sind, in einem Mashup zusammenführen und dabei die Übersetzer für proprietäre Widget-Formate einbeziehen. OpenAjax Metadata soll darüber hinaus genutzt werden, um Ajax-Bibliotheken in Entwicklungsumgebungen einzubinden. Dazu arbeiten unter anderem Adobe, Aptana, Dojo, Eclipse, IBM, Microsoft, Sun, Tibco und Zend zusammen.
Mit Mobile Ajax wurde darüber hinaus eine Initiative ins Leben gerufen, um den Einsatz von Ajax auf Mobiltelefonen zu fördern. Dabei geht es auch um herunterladbare Widgets oder komplette Benutzerschnittstellen, die mit Hilfe von Ajax umgesetzt sind. Es geht aber auch um Schnittstellen vom Web zum Telefon, z.B. um Benutzern die Möglichkeit zu geben, die Telefonnummer auf einer Website direkt anzurufen.
Mit der Runtime Advocacy Task Force sammelt die OpenAjax Alliance Wünsche von Ajax-Entwicklern, um diese Browser-Entwicklern gesammelt zur Verfügung zu stellen.
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