Berners-Lee: Beim Einsatz von Phorm den Provider wechseln

Tim Berners-Lee im Interview mit der BBC

Tim Berners-Lee, Erfinder des World Wide Web, äußert sich im Interview mit der BBC zufrieden mit der Entwicklung des Internets. Er warnt jedoch eindringlich vor Webtracking und mahnt Datenschutz an.

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17 Jahre nach der Vorstellung des World Wide Web ist Tim Berners-Lee stolz auf die Entwicklung des Internets. "Im Großen und Ganzen ist es ein großer Vorteil", sagte er dem britischen Fernsehsender BBC. Er schätzt vor allem die große Kreativität, die sich in den unterschiedlichen Websites und -diensten ausdrückt. Er lobte auch die Social Networks, die seiner Ansicht nach gerade junge Leute dazu motivieren, sich am Internet zu beteiligen. Für die nächsten Jahre verspricht er zudem einige bahnbrechende Fortschritte.

Inhalt:
  1. Berners-Lee: Beim Einsatz von Phorm den Provider wechseln
  2. Berners-Lee: Beim Einsatz von Phorm den Provider wechseln

Aber der inzwischen geadelte Berners-Lee sieht auch Probleme: Immer wieder gebe es unerwartete Schwierigkeiten, die die Entwicklung des Internets hemmten. Das beste Beispiel sei der Spam, der E-Mail schwer belaste.

Ein anderes Problem sei der unbedachte Umgang mit Daten. Hier wandte er sich vor allem an die jungen Nutzer. "Denkt daran, dass alles, was Ihr schreibt, von demjenigen gelesen wird, bei dem Ihr Euch um Euren ersten Job bewerbt. Und denkt daran, dass Eure Eltern, Eure Großeltern und Eure Enkelkinder es lesen können", warnte er vor der unbedachten Preisgabe persönlicher Daten.

Große Sorge bereitet Berners-Lee vor allem das zunehmende Webtracking zu Werbezwecken. Nutzungsdaten und Surfverhalten gehörten dem Anwender, und niemand dürfe sie einfach so bekommen, stellte Berners-Lee klar. Ein Unternehmen dürfe diese Daten ohne Zustimmung der Nutzer nicht sammeln und zu Werbezwecken nutzen. "Ich muss zustimmen und verstehen, was ich im Gegenzug dafür bekomme."

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